Warum die Welt besseren Journalismus braucht

Das Verhältnis zwischen Lesern und Journalisten steckt in der Krise. Klammern wir einmal die Lügenpresse-Diskussion aus bleiben immer noch viele Menschen, die sich dem stetigen Breaking-Horror-News-Strom entziehen. Weil sie es nicht mehr aushalten. Aber auch, weil sie zunehmend ein anderes Bild der Welt haben, als viele Journalisten. Das höre ich immer wieder in Gesprächen. Denn sie wissen, dass die Welt längst nicht so nah am Abgrund steht, wie viele Medien immer wieder schreiben.

Denn es gibt durchaus Menschen, Organisationen und Unternehmen, die daran arbeiten, die großen Probleme zu lösen. Vor allem aber gibt es massenhaft Zahlen, die zeigen, dass die Welt ständig besser wird. Das zeigen Kriminalitätsstatistiken, Armutsberichte und Zahlen zu sexueller Gewalt.

Das Problem: Diese Entwicklungen sind in unseren Medien stark unterrepräsentiert. Darüber habe ich immer wieder mit der britischen Moderatorin Jodie Jackson gesprochen. Sie forscht nicht nur zu allen Aspekten eines besseren, konstruktiveren Journalismus.

Sie hat auch ein sehenswertes Video gemacht. Ein Appell an alle Medienleute. Aber seht selbst:

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