in den medien

23.5.2018:

“Haben die härteste Paywall unter allen Überregionalen”, Meedia

Das Handelsblatt fährt eine neue Paid-Content-Strategie und trennt sich vom Freemium-Modell. Im Interview mit MEEDIA erklärt Digital-Chef Sebastian Matthes, wieso das Wirtschaftsmedium mit dem neuen Metered-Modell die „härteste Paywall“ im Segment der Überregionalen haben wird, Medien nur als Teil des Nutzeralltages erfolgreich sein können, und dass die Gratiskultur im Web für dieses Ziel nicht förderlich war.

Herr Matthes, das Handelsblatt stellt seine Paid-Content-Strategie um – wie sehen die Veränderungen aus?
Ab sofort sind grundsätzlich alle Texte, Videos, Recherchetools und Infografiken kostenpflichtig. Dafür verändern wir die gesamte Systematik unseres Bezahlmodells: Bislang waren rund 20 Prozent der Homepage-Inhalte hinter der Paywall – künftig setzen wir auf ein strenges Metered-Modell, bei dem Nutzer nur noch eine kleine Zahl an Inhalten kostenlos nutzen können. Wir haben damit die härteste Paywall unter allen deutschen, überregionalen Tageszeitungen.

Wie viele beziehungsweise wenige werden das sein?
Wir erwarten, dass diejenigen, die das Handelsblatt regelmäßig nutzen, dafür auch bezahlen. Die Zahl der freien Stücke werden wir im niedrigen einstelligen Bereich halten.

Sie machen die New York Times in radikal?
Es ist wichtig, dass jedes Medium in der digitalen Bezahlwelt seinen eigenen Weg findet. Aber natürlich haben wir uns die erfolgreichen Beispiele aus Europa und den USA angeschaut. Spannend finde ich das Modell des Wall Street Journals, wo ein Algorithmus anhand des Verhaltens und der Interessen der Nutzer bewertet, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser Nutzer ein Abo abschließt. Je niedriger die Wahrscheinlichkeit, desto laxer wird zu Werbezwecken die Paywall, um den Nutzer zu überzeugen. Solche personalisierten Modelle werden wir in Zukunft öfter sehen.

Auch beim Handelsblatt?
Es hat sich bewährt, einen Schritt nach dem anderen zu machen.

Bedeutet die Paywall für Sie weniger News, mehr Hintergrund und Analyse?
Das ist die grobe Entwicklung. Das Handelsblatt wird auch in Zukunft Nachrichten zu den wichtigsten Wirtschaftsthemen bringen, auch sehr schnell, wenn wieder ein Dax-CEO ausgewechselt wird wie kürzlich bei Volkswagen oder Deutscher Bank. Aber wir sehen jetzt schon, dass zahlende Nutzer vor allem exklusive Geschichten lesen, die ihnen Einblicke geben, die sie anderswo nicht finden – oder Analysen einer immer komplexer werdenden Welt. Dazu passt, dass eine der erfolgreichsten Geschichten der vergangenen Tage unser Multimedia-Spezial zur Blockchain war, das die neue Technologie erklärt und dessen Potenzial beschreibt.

Was ist mit Agenturmeldungen?
Die werden auf unserer Startseite weiter an Bedeutung verlieren. Wir ziehen uns darüber hinaus auch aus Themen zurück, die unsere Leser kaum interessieren: Sport und Panorama zum Beispiel. Ziel ist es, das Handelsblatt auf allen Kanälen so exklusiv und unverzichtbar zu machen wie es die gedruckte Zeitung heute schon ist.

“Zu lange ging es im werbefinanzierten Modell nur darum, eine möglichst große Masse von Lesern an Anzeigenkunden zu liefern”

Klingt nach der Abkehr vom Reichweitenjournalismus.
Ja. Die Zukunft gehört dem Qualitätsjournalismus. Es ist eine Zuwendung zu unseren zahlenden Leserinnen und Lesern. Inhalte, die im kostenlosen Bereich viele Klicks generieren, kommen bei digitalen Abonnenten mitunter viel schlechter an. Ein Beispiel: Unsere lange Analyse über den besorgniserregenden Schuldenstand chinesischer und amerikanischer Unternehmen kam bei den zahlenden Nutzern sehr gut an. Sie erwarten von uns etwas anderes als Royal-Wedding-Berichterstattung.

Neigt sich Ihrer Ansicht nach die Gratiskultur im Web dem Ende zu?
Beim Handelsblatt hat dieses Ende schon vor Jahren seinen Anfang genommen. Guter Journalismus hat seinen Preis – gedruckt wie digital. Es war ein Fehler, dass die gesamte Branche so lange dem Mantra gefolgt ist, dass Inhalte im Internet kostenlos sein müssen. Letztlich war die ganze Gratiskultur im Internet ein Fehler. Einige Verlage haben dadurch viel Zeit verloren.

Wieso das?
Weil sie zu wenig versucht haben, die Interessen ihrer Leser zu verstehen. Ein Bezahlmodell kann nur erfolgreich sein, wenn man begreift, welche Inhalte Nutzer zu welcher Zeit in welcher Länge lesen wollen. Unsere digitalen Abonnenten etwa lesen Geldanlage-Geschichten am liebsten Samstags – oder unter der Woche nach 16 Uhr. Morgens braucht man ihnen damit nicht zu kommen. Nur wenn Verlage und Redaktionen solche Zusammenhänge verstehen, werden Abo-Modelle erfolgreich sein. Wie die funktionieren können zeigen neben Beispielen wie Wall Street Journal und Financial Times längst auch Spotify und Netflix. Sie versuchen viel genauer, den einzelnen Nutzer und seine Interessen zu verstehen. Zu lange ging es im werbefinanzierten Modell nur darum, eine möglichst große Masse von Lesern an Anzeigenkunden zu liefern. Das ändert sich jetzt.

Sie waren bis Ende vergangenen Jahres noch Chefredakteur der HuffPost Deutschland, die dieses Reichweitenmodell intensiv verfolgt. Wird es das Portal in zehn Jahren noch geben?
Es wird auch in Zukunft noch reichweitenstarke und -vermarktete Medien geben. Die HuffPost stellt unter der Ex-New-York-Times Journalistin Lydia Polgreen in den USA immer neue Top-Journalisten ein. Lydia hat die Marke zu einer Art jungen New York Times weiterentwickelt. Ich denke schon, dass es einen Platz dafür gibt. Ich glaube aber auch, dass sich alle reichweitengetriebenen Redaktionen Gedanken über ihr Geschäftsmodell machen müssen. Hochwertiger Journalismus wird sich allein mit Werbung künftig kaum noch finanzieren lassen. Er ist einfach zu teuer.

Sie haben eben die Zahlungsbereitschaft für Streamingdienste erwähnt, ein gern zitierter Vergleich. Man möchte meinen, dass Unterhaltung ein größeres Verkaufsargument ist als Information. Was lernen Sie für Ihre Strategie daraus?
Unterhaltung wird für das Handelsblatt sicher nicht zum Kerngeschäft gehören, sehr wohl müssen wir unsere Nutzer aber immer aufs Neue überraschen. Was wir von Netflix, Amazon und Spotify lernen können ist, wie diese Plattformen Abonnenten an sich binden.

Wie schaffen die das?
Es gelingt ihnen, Teil des Alltags ihrer Nutzer zu werden.

Spotify, Netflix und Co. lassen mich vorab übrigens keine einzelnen Episoden oder Filme schauen. Sie wollen, dass ich mein Abo direkt abschließe.
Wir sollten den Vergleich mit den Plattformen nicht überstrapazieren. Jedes Medium, sei es die New York Times, das Wall Street Journal oder die Financial Times, hat sein eigenes Modell gefunden. Das Handelsblatt hat sich dazu entschieden, für den ersten Schritt einige wenige Inhalte kostenlos anzubieten – so wie Sie ja in einem Zeitungskiosk auch ein Heft in die Hand nehmen und in ein paar Texte reinlesen können. Tun Sie das aber jeden Tag, wirft Sie der Kioskbesitzer irgendwann raus.

Sie sind seit Anfang des Jahres für das Handelsblatt im Einsatz; wie ist die Herangehensweise, wenn es um die Strategie für Bezahlmodelle geht?
Die digitale Transformation des Handelsblatts hat lange vor meiner Zeit hier begonnen, angetrieben von unserem Chefredakteur Sven Afhüppe. Das neue Bezahlmodell ist ein weiterer großer Schritt auf diesem Weg. Dafür haben wir viele Prozesse im Newsroom verändert – zum Beispiel wollen wir künftig in großen Nachrichtenlagen wie amerikanische Newsrooms arbeiten, mit Desk-Editoren, die schnell Geschichten zusammenschreiben können, und Reportern, die von außen zuliefern. Damit wollen wir einerseits schnell sein, andererseits aber auch zügig echten Mehrwert bieten.

Wird sich am Preismodell des Handelsblatt-Digitalpasses etwas ändern?
Es wird kleine Modifizierungen geben, an der Preisstruktur ändert sich aber nichts Grundlegendes. Der Einstiegspreis liegt bei 24,99 Euro im Monat. Das teuerste Paket kostet 40,99 Euro – da gibt es noch die gedruckte Ausgabe zum Wochenende dazu.

Sind die 19,99 Euro, die der Spiegel für sein neues Bezahlangebot verlangt, eine Kampfansage?
Es ist nicht meine Aufgabe, das Preismodell von Wettbewerbern zu kommentieren, die Kollegen haben sich sicher etwas dabei gedacht. Trotzdem halte ich unseren Einstiegspreis von rund 25 Euro pro Monat für angemessen. Es gibt zahlreiche Menschen, die dieses Geld innerhalb weniger Tage für Starbucks-Kaffee ausgeben.

Der Starbucks-Kaffee ist ein gern und viel zitiertes Beispiel, aber auch ein hinkender Vergleich. Starbucks verkauft, zumindest nach eigenem Markenverständnis, deutlich mehr als nur ein Getränk. Es geht dort mehr um einen Lifestyle, den das Unternehmen um den Kaffee herum erzeugt hat. Vergessen wir im Journalismus, dass es beim Konsumenten manchmal auch um mehr geht, als nur um das Produkt an sich?
Das Handelsblatt ist doch längst mehr als eine Zeitung. Wer ein digitales Abo abschließt wird zugleich Mitglied im Handelsblatt-Wirtschaftsclub, kann hochkarätig besetzte Veranstaltungen besuchen – und sich dort mit anderen Lesern austauschen. Wir sind eine Gemeinschaft zur Verbreitung des wirtschaftlichen Sachverstands.

Meinen Sie wirklich, dass das reicht?
Es ist ein Anfang, und zwar ein sehr erfolgreicher. Denn in Zeiten digitaler Abos müssen wir neu lernen, Teil des Alltags unserer Nutzer zu werden. Wer früher ein Zeitungsabo abgeschlossen hatte, bekam die Zeitung jeden Morgen an die Haustür geliefert. Wer dagegen ein digitales Abo abschließt, findet es mitunter erst Wochen später auf seiner Kreditkartenabrechnung wieder, weil er die App zwischenzeitlich nicht genutzt hat. Die Folge: Leser kündigen ihr digitales Abo mitunter schneller als ihr Print-Abo. Vor dieser Herausforderung stehen viele Verlage: Von der New York Times bis zur Washington Post arbeiten die Kollegen mit abteilungsübergreifenden Teams daran, die Leser möglichst lange an die Marke zu binden  – am besten ein Leben lang. So ein Team bauen wir auch auf. 

Was macht dieses Team?
Zunächst einmal stellen die Kollegen aus Redaktion, Vertrieb, Vermarktung und Daten Fragen. Die wichtigste ist: Wie können wir das Engagement der zahlenden Nutzer steigern?

Wie messen Sie das?
Dafür haben wir einen sogenannten Engagement Score entwickelt, der sich aus unterschiedlichsten Indikatoren zusammensetzt – unter anderem aus Lesezeit, Zahl der Besuche eines Nutzers pro Tag, Zahl seiner Kommentare und Zahl der gelesenen Texte pro Besuch. Sinkt das Engagement eines Nutzers unter 50 Prozent des Durchschnittswerts, meldet er sich irgendwann ab,das kann man nahezu sicher vorhersagen.

“Redaktion und Vertrieb müssen ihr Verhältnis mit Lesern in gewisser Weise neu erfinden”

Welche Instrumente hat dieses Engagement-Team, um in so einem Fall reagieren zu können?
Die Kollegen können Lesern, die weniger aktiv waren, entsprechend ihrer Interessen neue Inhalte oder Themen-Dossiers empfehlen, die wir exklusiv für Abonnenten zusammengestellt haben: In einem aktuellen Dossier vergleichen unsere Krankenversicherungsexperten im Detail gesetzliche und private Anbieter. Oder sie können weniger aktive Nutzer zu unseren Handelsblatt-Clubabenden mit prominenten Rednern einladen. Damit wird das Handelsblatt Teil des Alltags der Nutzer: Vom Morning-Briefing bis zur Pushmeldung zum Marktbericht spät am Abend.

Klingt arg kleinteilig.
Ist es aber nur zum Teil. Große Teile dieses Engagement-Teams werden künftig automatisiert ablaufen. Aber es stimmt auch, dass Redaktion und Vertrieb in der Bezahlwelt ihr Verhältnis mit Lesern in gewisser Weise neu erfinden müssen.

Sie verzeichnen circa 43.000 Digital-Abonnements inklusive ePaper (IVW 01/18). Welchen Anteil macht digitaler Paid Content am Gesamtumsatz des Handelsblatt aus und welche Zielvorgaben gibt es?
Wir bitten um Verständnis, dass wir zu Zahlen von Einzelbereichen leider keine Auskunft geben können.

Manche Redaktionen arbeiten mit Blick auf Conversionrates neuer Abonnements mit genauen Zielvorgaben für bestimmte Ressorts. Wie sieht bei Ihnen das Management hinter der Paywall aus?
Es gibt einen recht genauen Plan, in welche Richtung sich die Ressorts und Einheiten entwickeln sollen. Doch es ist nicht sinnvoll, einen Zielwert für alle Ressorts auszurufen. Das Investigativ-Team beispielsweise produziert naturgemäß weniger Texte, sorgt damit auch für weniger Abschlüsse. Trotzdem ist die Arbeit der Kollegen sehr wertvoll für uns. Anders sieht es in Ressorts aus, die sich intensiv mit Nutzwertinhalten beschäftigen, die wiederum oft hohe Abschlusszahlen haben. Daher werden wir mit jedem Team einzeln analysieren, welche Ziele sinnvoll sind. Ohnehin sind Traffic- und Abozahlen allein nicht immer die entscheidenden Werte.

Sondern?
Ebenso wichtig ist, dass unsere zahlenden Nutzer möglichst häufig wiederkommen, viele Texte lesen, Videos schauen – und im Archiv recherchieren. Wir müssen ihnen also ein Angebot machen, das sie möglichst regelmäßig nutzen.

Bedeutet Paid Content auch einen Strategiewechsel in den sozialen Medien, bei denen der Vertrieb von Paid Content und die Akquise neuer Kunden noch nicht so gut funktionieren?
Social Media bleibt ein wichtiger Kanal für das Handelsblatt. Unsere bisherigen Analysen zeigen, dass unsere Abonnenten unser Angebot aktiver nutzen, wenn sie über mehrere Kanäle auf unsere Inhalte gebracht werden. Es kann also durchaus sinnvoll sein, Infografiken oder Videos bei Facebook zu teilen, Nutzer auf unsere Inhalte hinzuweisen und sie damit an unsere Marke zu binden. Was für uns allerdings kein Geschäftsmodell ist: Inhalte komplett bei Facebook auszuspielen, damit Facebook damit Geld verdient. Denn nur wenn die Leser immer wieder auf unsere Plattform kommen, können wir eine Beziehung zu ihnen aufbauen.

Viel darüber gesprochen aber noch wenig umgesetzt in der deutschen Medienbranche wird das Thema Personalisierung. Gibt es in der Nutzerschaft überhaupt ein Bedürfnis danach?
Das Thema Personalisierung ist entscheidend dafür, das Engagement der Leser zu steigern, etwa über personalisierte Push-Meldungen. Allerdings wird Personalisierung bei uns immer nur ein Baustein von vielen bleiben. Ein Medium wie das Handelsblatt hat auch eine wichtige andere Funktion: Die Menschen, die zu uns kommen, suchen nach Orientierung und Einordnung. Gerade heute sehen wir das deutlich an allen Analysen zu Italien: Die Menschen suchen nicht nur nach News, sie suchen nach einer Erklärung dafür, was in dem Land vor sich geht und welche wirtschaftlichen Folgen Forderungen der möglichen neuen Regierung für Europa haben wird.

13.12.2016: „Bewegtbild-Offensive – Huffington Post Deutschland will jede Geschichte als Video erzählen“, Meedia

Bei der Huffington Post Deutschland hat Chefredakteur Sebastian Matthes eine zunächst einwöchige „Video Tour“ ausgerufen. Dabei soll die Redaktion des Burda-Angebots jede Geschichte „vor allem als Video denken“. Videos seien Texten „in vielen Fällen deutlich überlegen“, so Matthes. Ergänzt werden die produzierten Videos mit Live-Videos, u.a. von einer interaktiven Kochshow.“

Fast 40 Prozent der Nutzer wünschten sich laut einer Umfrage, Beiträge nur noch in Form von Videos, so HuffPost-Deutschland Chefredakteur Sebastian Matthes. Dem wolle die Redaktion mit der zunächst einwöchigen „Video Tour“ Rechnung tragen. Neben „normalen“ Videos hat die Redaktion für die Aktion auch Menschen besucht, die einen ungewöhnlichen Alltag haben, etwa alleinerziehende Väter, Aussteiger, die seit Jahren im Wald wohnen, oder Drogendealer. Für Live-Videos besuchen Reporter u.a. von Obdachlosen besiedelte, leere U-Bahn-Schächte in München, teure Hotelzimmer oder die größte Modelleisenbahn der Welt.

Für Themen, die eher schwierig zu Bebildern sind, etwa den Blogbeitrag einer Krankenschwester, die fünf Dinge verrät, die Sterbende am häufigsten bereuen, wird freilich auf Stock-Videos mit Text-Einblendungen zurückgegriffen. In solchen Fällen ist Video dem Text dann eben doch nicht überlegen.

Einen wesentlichen Grund für die große Video-Offensive lässt der Chefredakteur denn auch unerwähnt: Bewegtbildwerbung lässt sich digital besser vermarkten als Display-Werbung. Die HuffPost-Video-Offensive soll somit vermutlich nicht alleine dem Nutzer-Interesse dienen, sondern auch der eigenen Geschäftsbilanz.

30.1.2016: „Der Zeitungsausträger der Zukunft ist unser Leser, ARD

9.1.2016: Der „Tagesspiegel“ hat mich gefragt:

Herr Matthes, worüber haben Sie sich in der vergangenen Woche in den Medien am meisten geärgert?

Die Krisen-Kommunikation der Kölner Polizei. Vor allem die erste Pressemitteilung nach Silvester: „Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich.“ Ähnlich reagierten dann auch viele Medien: nämlich gar nicht. Den Gipfel der Hilflosigkeit lieferte das ZDF, das die Vorfälle erst ignorierte und dann die Zuschauer über Twitter fragte: „Was denkt ihr: Wie sollte @heuteplus über die Angriffe in der Silvesternacht in Köln berichten?“ Zu Recht erleben wir eine Debatte über das Versagen der Medien. Offenbar haben in der Silvesternacht viele Journalisten ihren inneren Kompass verloren.

Gab es auch etwas, über das Sie sich freuen konnten?

Beeindruckt haben mich in dieser turbulenten Lage die beiden Regionalzeitungen „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“, die das Thema sehr früh erkannt haben – und die in dieser brenzligen Lage einen kühlen Kopf bewahren. An diesem Beispiel sehen wir, warum Deutschland guten Lokal-Journalismus braucht.

Welche Website können Sie empfehlen?

Viele Regionen haben keine Regionalzeitung mehr. Darüber kann man traurig sein. Man kann es aber auch ändern, dachten sich ein paar Hamburger und gründeten hh-mittendrin.de. Ein tolles Regio-Blog und Vorbild für andere Medieninnovationen.

(Hier gehts zum Originalartikel)

21.11.2015: Turi2 hat mich nach meinem Homescreen gefragt

Mein Homescreen ist mein Alltag. Morgens, gegen 6.15 Uhr, werfe ich einen Blick auf die News-Lage – vor allem bei Facebook und im Feedly-Reader, wo alle wichtigen Quellen zusammenlaufen. Bevor ich mich gegen 7.30 Uhr mit dem Rad auf den Weg in die Redaktion mache, noch ein Blick in den Weather Channel. Unterwegs höre ich dann Deutschlandfunk über die App des Senders. Als Rennradfahrer habe ich auch die Fitness-App Strava auf meinem Homescreen.

Wie unsere Seite läuft sehe ich jederzeit via Chartbeat – für einen genaueren Blick schaue ich dann in das Tool Parse.ly. Für uns ist es jederzeit wichtig zu wissen, welche Themen unsere Leser interessieren – und wie lange sie sich mit einzelnen Texten beschäftigen. Das ist die härteste Währung im Alltag.

Meinen Facebook-Account verwalte ich vor allem mit Facebook Mentions, das sich mehr und mehr zu einer Live-Video-Konkurrenz zuPeriscope entwickelt. Echtzeit-Videos haben in den vergangenen Monaten enorm an Bedeutung gewonnen – sie werden den Trend zu Bewegtbild im Journalismus massiv beschleunigen.

Neben der HuffPost-App nutze ich Slack fast rund um die Uhr. Das internationale HuffPost-Team kommuniziert weitgehend über dieses Tool. Damit haben wir die Zahl der Mails reduziert (auch wenn mein Postfach manchmal nicht danach aussieht) – und können bei dramatischen News-Lagen extrem schnell reagieren – das hat gerade vergangenes Wochenende während der Paris-Attentate sehr geholfen. Wir haben in Slack auch internationale Breaking News Channels, die rund um die Uhr bespielt werden. Über Slack stimmen sich auch die HuffPost-Chefredakteure täglich ab und halten Kontakt mit dem International Desk in New York. Die neue Realtime App zeigt jederzeit alle wichtigen Texte der 15 internationalen HuffPost-Ausgaben.

Mit einem Dutzend enger Freunde nutze ich die App Path – ein soziales Netzwerk für Menschen, die sich gut kennen. Hier teilen wir all das, was man eben nur mit engen Freunden teilt. Und ich würde an dieser Stelle gern sagen, dass ich auch Uber regelmäßig nutze. Aber leider mussten wir diesen innovativen Dienst in Deutschland ja platt machen.

Für mich ist das iPhone 6S Plus perfekt, auch wenn das alle viel zu groß finden. Es passt in jede Hosentasche – und ersetzt meinen Laptop in vielen Situationen. Filme bei Netflix? Kein Problem. Bücher über die Kindle-App? Jeden Abend. Kurz vor dem Einschlafen lese ich in der App Pocket dann noch alles, was tagsüber liegen geblieben ist. Und dann ist die Kiste aus – bis mich meine Apple Watch wieder weckt.

(Hier geht’s zum Original)

12.10.2015: „HuffPo-Chefs Matthes und Jobatey: „Wir kommen gut voran“, Horizont

Es ist etwas still geworden um die Huffington Post Deutschland. Ein gutes Zeichen oder ein schlechtes?

Sebastian Matthes: Wir liegen nur noch 1,5 Millionen Unique User hinter FAZ.net, wenn das ein schlechtes Zeichen ist, dann kann es gerne weiter still um uns sein.

Cherno Jobatey: Wir wollen einfach in Ruhe unser Produkt weiter entwickeln. Damit kommen wir nämlich gut voran: Regelmäßig zitieren andere Medien Gastbeiträge, Kommentare oder Interviews der Huffington Post, Radiosender interviewen unsere Redakteure und unser Obama-Interview lief sogar in der Tagesschau.

Wie haben sich die Nutzerzahlen im vergangenen Jahr entwickelt?

Jobatey: Wir sind um weit mehr als 50 Prozent gewachsen und liegen aktuell bei rund 16 Millionen Visits und fünf Millionen Unique Usern.

Matthes: Und während andere Medien mit bunten Jugendangeboten herumexperimentieren, sind wir längst eine der jüngsten News-Seiten des Landes. Über 60 Prozent unser Leserinnen und Lesern sind unter 39 Jahre alt.

Liegen Sie damit noch im Plan? Das erklärte Ziel war ein Platz in den Top 10.

Jobatey: Wir sind im Bereich Video laut IVW sogar schon auf Platz 7. In diesem wichtigen Zukunftsmarkt sind wir heute schon größer als Sueddeutsche.de und Stern.de. Und in den nächsten Monaten werden wir auch nach Unique Usern in die Top 10 aufsteigen.

Inhaltlich ist die deutsche Huffington Post ein ziemlich großer Kessel Buntes. Wäre hier nicht eine stärkere Fokussierung hilfreich?

Jobatey: Die vielen verschiedenen Themen und Meinungen gehören dazu. Weit über 3700 Menschen haben auf unserer Seite schon Texte veröffentlicht. Von Vizekanzler Sigmar Gabriel über CDU-Vize Julia Klöckner bis hin zu Professoren oder Studenten aus allen Disziplinen. Einige Blogs wurden über eine Million Mal abgerufen.

Matthes: Die Redaktion dagegen arbeitet heute schon sehr fokussiert. Wir stoßen mit Interviews Debatten an. In Erklärstücken wiederum sortieren wir die Nachrichtenlage für Menschen, die informiert sein wollen, die aber nicht jedem Nachrichtenschnipsel hinterherlaufen können. Daneben behandeln wir alle Lebensfragen der jüngeren Generation. Das Wichtigste bei alledem: Wir versuchen immer, auch einen optimistischen Blick auf die Welt zu werfen.

Sind nach zwei Jahren größere Änderungen oder ein Relaunch geplant?

Jobatey: Wir verändern uns im Grunde permanent. In den nächsten Monaten werden wir noch viel stärker auf Bewegtbild-Erzählformen setzen, auch ich werde da noch stärker in Erscheinung treten. Denn Videos werden die sozialen Medien in Zukunft prägen.

Matthes: In den nächsten Wochen starten wir zudem eine massive App-Offensive. Die Zukunft der Huffington Post liegt im mobilen Internet – für diese Zukunft ist die App der wichtigste Baustein. Zudem wächst das internationale HuffPost-Netz aus weltweit über 800 Kollegen immer enger zusammen. Kein Medium in Deutschland hat mehr Auslandskorrespondenten als wir.

(hier geht’s zum Original)

9.9.2015, „Von wegen „schmaler Grat“: Medienhäuser als Flüchtlingshelfer“, Kress

(…)

Um klare Haltungen ist die „Huffington Post“ selten verlegen – sei es in den USA oder in ihrem deutschen Ableger. „Wir gehörten zu den ersten Medien in Deutschland, die klar und mit einer sehr großen Aktion Haltung in der Flüchtlingsfrage bezogen haben“, sagt Sebastian Matthes, Chefredakteur der Huffington Post Deutschland. Ende Juli machte die Online-Zeitung ihren Standpunkt mit der Kampagne „Willkommen, liebe Flüchtlinge, gut dass ihr hier seid“ klar – 200 Menschen machten mit – darunter Größen aus Politik und Wirtschaft, prominentester Mitwirkender war SPD-Chef Sigmar Gabriel. „Hunderte positive Kommentare und Mails gingen bei uns ein. Aber auch rassistische und beleidigende Zuschriften“, erinnert sich Matthes.“Das hätten wir einfach ignorieren können. Doch wir glauben, dass wir unseren Lesern diese Reaktionen nicht vorenthalten dürfen“, sagt Matthes. „Sie sagen viel über die Stimmung in unserem Land aus.“ Die Redaktion sammelte die Kommentare, schoss „mit den dümmsten von ihnen“ zurück.

Unter dem Titel „jetzt sprechen die Hassfratzen“ veröffentlichten Matthes und seine Kollegen nicht nur die Kommentare – sondern auch die Facebook-Profilbilder und die Namen der Kommentatoren. „Ein krasser Schritt, den so kein anderes Medium bislang gewagt hat“, sagt Matthes. „Aber wir haben nur das veröffentlicht, was die Menschen auf unserer Homepage oder unserer Facebookseite sowieso veröffentlicht haben.“ Aufgehört hätten die Beschimpfungen danach nicht. An der Haltung der Redaktion habe das aber nichts geändert.

(…)

Den kompletten Text finden Sie hier…

7.5.2015, „Deutschland ist ein Bloggerland“, Kress

Herr Matthes, Gratulation zum „HuffPost”-Jubiläum. Wie lang sind die Schatten, die der Geburtstag der US-Mutter aufs deutsche Geschäft wirft? Ist so ein 10-Jahre-Jubiläum mehr Ansporn oder auch ein wenig einschüchternd?

Matthes: Wir freuen uns unglaublich für die Kollegen. Vor zehn Jahren sind sie mit einem Team von 5 Leuten gestartet  – heute ist die Huffington Post ein global vernetztes Medienunternehmen. Dieser Pioniergeist spornt uns an.

Jobatey: Was mich fasziniert ist, wie weit ein Team mit einer Idee und jeder Menge Ambitionen kommen kann. Das begeistert uns sehr. Jetzt feiern wir erst einmal mit den Kollegen.
Wie lange wird es Ihrer Meinung nach dauern, bis die deutsche „HuffPost” im öffentlichen Diskurs einen ähnlich hohen Stellenwert wie die US-Mutter haben wird?

Matthes: Wir freuen uns, dass wir schon wenige Monate nach dem Start Bundesminister, Parteichefs, Ministerpräsidenten und Wirtschaftslenker für Interviews gewinnen konnten. Viele dieser Gespräche wurden wegen ihres News-Wertes auch von Agenturen, TV-Sendern und Tageszeitungen aufgegriffen.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die Sie aus dem nicht immer ganz leichten Start Ihrer Publikation in Deutschland gezogen haben?

Jobatey: Dass Medien-Innovationen in Deutschland besonders kritisch gesehen werden, war uns klar. Wir haben das immer sportlich genommen. Und die alte Weisheit stimmt halt doch: Wenn es stürmt, bauen die einen Mauern. Die anderen setzen auf Windmühlen. Wir sind da eher norddeutsch geprägt.

Der anfängliche Wirbel um das Geschäftsmodell und die journalistischen Praktiken der deutschen „HuffPost” hat sich etwas gelegt. Ist das ein gutes Zeichen oder trügerische Ruhe, weil Ihre Zeitung im medialen Diskurs nicht mehr ganz zu den Aufregerthemen gehört?

Jobatey: Der mediale Diskurs ist uns gar nicht so wichtig. Für uns ist spannend, was unsere Leser und Blogger denken. Mehr als 2600 Gastautoren haben bereits für uns geschrieben – viele davon sogar regelmäßig. Eineinhalb Jahre nach unseren Start wissen wir ganz sicher: Deutschland ist ein Bloggerland – und wir freuen uns, Teil davon zu sein. Interessant ist übrigens, wie viele andere Medien inzwischen mit Bloggern zusammenarbeiten.

Was wollen Sie bei der deutschen „HuffPost” kurzfristig noch besser machen bzw. welche Schwerpunkte wollen Sie intensivieren, um Ihre deutschen Leser stärker mitzureißen und neue Leserschichten zu erschließen?

Matthes: Wir sind von null schon jetzt bis auf Platz 11 (Februar 2015) im AGOF-Ranking gestiegen. Das zeigt, dass die User unsere Art und Weise der Berichterstattung sehr schätzen. Einige traditionelle Marken haben für eine solche Reichweite 10 Jahre gebraucht. Wir sind unter den News-Seiten bereits jetzt eine echte Alternative und kümmern uns dabei auch um Themen, die von anderen vernachlässigt werden: Die Liberalisierung der Drogenpolitik etwa, die Ausplünderung der jüngeren Generation durch die Klientelpolitik der grauen Mehrheit, die Gleichberechtigung homosexueller Paare und die positiven Folgen der Flüchtlingswelle. Alles Themen übrigens, die auch für die anderen internationalen HuffPost Ausgaben wichtig sind. Wir sind das Nachrichtenportal für eine neue, mobile Generation. Und wir sehen an unseren Zahlen, dass für diesen anderen Blick echter Bedarf herrscht.

Auf welche Geburtstagsaktionen dürfen sich Ihre Leser der deutschen Ausgabe ganz besonders freuen?

Jobatey: Zum 10. Geburtstag haben wir unsere mobile Website überarbeitet. Gleichzeitig schreiben ein paar prominente Gastautoren darüber, was in den nächsten 10 Jahren wichtig wird. Aus Deutschland steuern wir für diese globale Aktion Bildungsministerin Johanna Wanka bei, den Ex-Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger und Daimler-CEO Dieter Zetsche. Die Themen: Forschung, Technologie und die Zukunft der Arbeit.

In den USA rühmt sich die „HuffPost” ihrer Journalistenpreise. In wie weit kann man Scoops erzwingen?

Matthes: Scoops kann man nicht erzwingen, man kann nur hart arbeiten. Für eine Website, hinter der keine große Print- oder TV-Mutter steckt, schaffen wir es schon heute überdurchschnittlich oft in andere Medien und Nachrichtenagenturen.

Welche deutschen „HuffPost”-Geschichten kommen in Ihrer Rückschau einem solchen Volltreffer am Nächsten?

Jobatey: Unsere Seite ist jeden Tag ein Volltreffer.

Geburtstage sind gute Gelegenheiten für Nettigkeiten – und für konkrete Wünsche. Welche Art von Unterstützung würden Sie sich für Ihre eigene Zeitung von der US-Mutter wünschen?

Jobatey: Wir wünschen uns, dass die HuffPost den eingeschlagenen Internationalisierungskurs so begeistert weitergeht, wie er begonnen wurde. Doch da sind die Kollegen auf dem besten Weg. Schon heute werden von New York aus Themen geplant, Interviews koordiniert und Kooperationen zwischen verschiedenen Ausgaben angestoßen. Das ist ein unglaubliches Asset. Einer meiner Texte über die deutsche Außenpolitik lief etwa in Japan, Italien und den USA.

Wann beginnen Sie mit den Planungen für die 10-Jahres-Feier der deutschen Ausgabe?

Matthes: Was für eine Frage: Wir sind längst dran!

Jobatey: Heute strahlt das Empire State Buildung zu HuffPost Ehren in grün. Wir werden das Brandenburger Tor dann in grün erleuchten lassen…

Zuerst erschienen bei „Kress“

26.5.2015, Kooperation mit Change.org: Huffington Post lässt künftig Petition-Initiatoren bloggen, „Meedia“

Die Deutschland-Ausgabe des US-Portals lässt ab sofort Petitions-Initiatoren und -Experten von Change.org bei sich bloggen…

Für die Kooperation haben die HuffPo-Macher den Change.org-Inhalteneine eigene Themenseite eingerichtet, auf der die Beiträge der Initiatoren und Experten erscheinen…

Mit dem Projekt wolle man “Menschen und Organisationen mehr Aufmerksamkeit schenken, die große Herausforderungen überwinden, indem sie beeindruckende Lösungsansätze finden”, erklärt HuffPo-Chefin Arianna Huffington. Deutschland-Chefredakteur Sebastian Matthes ergänzt: “Neben aktuellen Nachrichten spielen bei der Huffington Post auch zunehmend Menschen eine Rolle, die Lösungen für die vielen Probleme unseres Lebens entwickeln.” Die HuffPo könne ihre Berichterstattung mit “positiven Nachrichten” ausbauen, so die Macher. Dennoch, so Huffington, wolle man weiterhin berichten, wenn “etwas nicht funktioniert”.

Lesen Sie den ganzen Text bei „Meedia“…

29.11.2014 „Denkzeit“ in ARD-alpha

Roboter oder Redakteur
Zur Zukunft des Journalismus

Das Internet bietet eine unermessliche Fülle von Informationen: Newsfeeds, Tweets, Blogs und Foren verweisen nahezu in Echtzeit auf das Geschehen in der Welt. Die Auswahl von relevanten Nachrichten durch Journalisten wird dabei zunehmend ergänzt durch vollautomatisch generierte Texte und Vorschläge, sowie durch „Likes“ der eigenen Social-Media-Kontakte.

Wo aber können Themen von gesellschaftlicher Relevanz diskutiert werden, wenn Roboterjournalismus und Filter-Bubble den öffentlichen Diskurs bestimmen? Und wie kann guter Journalismus, können Recherche und Qualität in diesem Umfeld refinanziert werden? Darüber sprechen:

– Dr. Dirk Ippen, Zeitungsverleger
– Christoph Dernbach, Redaktionsleiter der dpa-Netzwelt
– Joachim Knuth, Hörfunkdirektor des Norddeutschen Rundfunks
– Sebastian Matthes, Chefredakteur “The Huffington Post“ Deutschland

Moderation: Astrid Frohloff

Eine Veranstaltung der Medientage München vom 23. Oktober 2014.

Denkzeit“ am Samstag, 22. November 2014 um 22:30 Uhr in ARD-alpha

 23.10.2014: „Wochenwebschau“ des Bremer Rundfunks

Das Thema: Die Digitale Agenda der Bundesregierung – und warum Politiker sich sozialen Netzwerken nicht verschließen dürfen:

11.9.2014: „Studio Friedmann“

Diskussion zu der Frage: Wie viel ist das Private noch wert? 

26.9.2013 „Was mit Medien“ bei DRadio Wissen

Diskussion über die Pläne der deutschen Huffington Post:

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