Angela Merkel ist 10 Jahre im Amt – ein paar Gedanken dazu

Liebe Frau Merkel,

die vergangenen zehn Jahre Ihrer Kanzlerschaft müssen Ihnen manchmal wie ein Rausch vorkommen. Weltweit agierende Banken sind kollabiert, ganze Staaten schlitterten gen Abgrund. Und nächtelang haben Sie mit anderen Regierungschefs in neonbeleuchteten Konferenzräumen um die Zukunft unseres Kontinents gerungen. Immer wieder.

Zur gleichen Zeit haben sich Millionen Menschen auf den Weg nach Nordeuropa gemacht. Und in dieser unübersichtlichen Lage ist die deutsche Wirtschaft von einem Sorgenkind zu einem weltweit gefeierten Vorbild aufgestiegen.

Was für ein Jahrzehnt der Extreme.

Doch, liebe Frau Merkel, bei all diesem Wirbel übersehen wir das Problem. Natürlich stehen wir mit der Flüchtlingskrise vor einer gigantischen Aufgabe. Doch Deutschland steckt in einer Krise, die noch viel tiefer geht.

weiterlesen…

Mein Homescreen

Drüben bei Turi wollte man wissen, was so auf meinem Smartphone-Homescreen los ist…

Mein Homescreen ist mein Alltag. Morgens, gegen 6.15 Uhr, werfe ich einen Blick auf die News-Lage – vor allem bei Facebook und im Feedly-Reader, wo alle wichtigen Quellen zusammenlaufen. Bevor ich mich gegen 7.30 Uhr mit dem Rad auf den Weg in die Redaktion mache, noch ein Blick in den Weather Channel. Unterwegs höre ich dann Deutschlandfunk über die App des Senders. Als Rennradfahrer habe ich auch die Fitness-App Strava auf meinem Homescreen.

Weiterlesen…

Mein-Homescreen-Sebastian-Matthes-600

Auf einen Kaffee bei der HuffPost: Markus Söder

Neulich bei der @huffpostde: Markus Söder und mein Partner in Crime: @chernojobatey

Ein von Sebastian Matthes (@smatthes) gepostetes Foto am

2 Jahre HuffPost: Unser Interview mit „Horizont“

Genau zwei Jahre ist es her, als ein kleines Team von Redakteuren sich für einen Moment die Frage stellte: „Was ist denn jetzt los?“

Kurz vor dem Live-Gang unserer Seite versagte die Technik. Die halbe Seite fehlte. Und es sah so aus, als ob wir nicht – wie geplant – während der Pressekonferenz starten könnten.

Es klappte dann doch. In letzter Sekunde: Am 10.10.2013 – gegen 10 Uhr – ging die Huffington Post Deutschland ins Netz.

Seitdem ist viel passiert. Einiges davon haben wir in einem Interview mit „Horizont“ zusammengefasst…

Ohne Worte

Zwei Jahre danach…

Gerade gesehen: Heute vor zwei Jahren konnte ich zum ersten Mal öffentlich über den Beginnen eines neuen, sehr spannenden Kapitels in meinem Leben schreiben, den Wechsel zur Huffington Post. Seitdem hat sich unglaublich viel getan. Wir sind Teil von spannenden Debatten, feiern immer neue Traffic-Rekorde, haben regelmäßig inspirierende Gesprächspartner in der Redaktion, stehen in engem Austausch mit den HuffPost-Kollegen in mittlerweile 15 Ländern, versuchen Dinge, die sich im News-Geschäft vorher niemand getraut hat – und wir haben vor allem unglaublich viel Spaß. Ich habe diesen Schritt keine Sekunde bereut. Und ich freue mich auf die nächsten Jahre mit der Huffington Post und dem tollen Team.

Huffpost

Die Huffington Post über Flüchtlinge – und eine tolle Medienresonanz

Ein paar spannende Wochen liegen hinter uns. Radiosender haben unsere Berichterstattung über die Flüchtlingskrise zum Anlass für Beiträge genommen – ebenso Mediendienste. Hier ein aktuelles Beispiel von „Kress“, wo ich ein paar Sätze dazu sagen konnte.

Um klare Haltungen ist die „Huffington Post“ selten verlegen – sei es in den USA oder in ihrem deutschen Ableger. „Wir gehörten zu den ersten Medien in Deutschland, die klar und mit einer sehr großen Aktion Haltung in der Flüchtlingsfrage bezogen haben“, sagt Sebastian Matthes, Chefredakteur der Huffington Post Deutschland. Ende Juli machte die Online-Zeitung ihren Standpunkt mit der Kampagne „Willkommen, liebe Flüchtlinge, gut dass ihr hier seid“ klar – 200 Menschen machten mit – darunter Größen aus Politik und Wirtschaft, prominentester Mitwirkender war SPD-Chef Sigmar Gabriel. „Hunderte positive Kommentare und Mails gingen bei uns ein. Aber auch rassistische und beleidigende Zuschriften“, erinnert sich Matthes.“Das hätten wir einfach ignorieren können. Doch wir glauben, dass wir unseren Lesern diese Reaktionen nicht vorenthalten dürfen“, sagt Matthes. „Sie sagen viel über die Stimmung in unserem Land aus.“ Die Redaktion sammelte die Kommentare, schoss „mit den dümmsten von ihnen“ zurück.

Unter dem Titel „jetzt sprechen die Hassfratzen“ veröffentlichten Matthes und seine Kollegen nicht nur die Kommentare – sondern auch die Facebook-Profilbilder und die Namen der Kommentatoren. „Ein krasser Schritt, den so kein anderes Medium bislang gewagt hat“, sagt Matthes. „Aber wir haben nur das veröffentlicht, was die Menschen auf unserer Homepage oder unserer Facebookseite sowieso veröffentlicht haben.“ Aufgehört hätten die Beschimpfungen danach nicht. An der Haltung der Redaktion habe das aber nichts geändert.