Das Ende einer Ära

Someone once told me, entrepreneurs always remain entrepreneurs. They are having a constant drive to build something new. I don’t know if that is generally true, but it is in the case of Arianna. She leaves the Huffington post – which she started 11 years ago with 5 like-minded people from the confines of her living room – for a new adventure.

I’m thankful for having had the opportunity to work with her and amazed at the energy which which she has built up the Huffington Post in 15 countries. She was always open to new ideas as well as to criticism and gave us editor-in-chiefs impetus, whenever we needed it. All CEOs and editor-in-cheifs can learn from her pioneering spirit! All the best Arianna Huffington!

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Brief an Erik

Lieber Erik

Während ich diese Zeilen schreibe, liegst Du schon im Bett. Die Sirenen der Münchner Polizei sind verklungen und mit ihnen die knatternden Hubschrauber-Rotoren. Mir scheint fast so, als sei es draußen gerade stiller als sonst.

Gestern Abend erlebte die Stadt, in der Du vor einem Jahr geboren wurdest, einen Schock. Ein psychisch kranker 18-Jähriger erschoss in einem Einkaufszentrum neun Menschen und später sich selbst.

Das passierte nur wenige Tage, nachdem ein junger Mann in einem Regionalzug mit einer Axt auf Mitreisende losgegangen war. Kurz davor tötete ein anderer Irrer in Nizza mit einem Lastwagen mehr als 80 Menschen. Ähnliches ereignete sich auch in Brüssel und Istanbul.

In dieser Zeit verabschiedeten sich auch die Briten aus der Europäischen Union, die Türkei erlebt einen Putsch. Und die US-Republikaner machten einen Wahnsinnigen zu ihrem Präsidentschafts-Kandidaten.

Lieber Erik, die Welt da draußen, die Du gerade für Dich entdeckst, ist in Aufruhr.

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Gerald Asamoah in der HuffPost: „Das macht mich stolz. Auch darauf, Deutscher zu sein“

Es ist eine merkwürdige Zeit. Eine Zeit der stumpfen Parolen, der Entfremdung Europas und eine Zeit zunehmender Fremdenfeindlichkeit. Darüber hat Gerald Asamoah einen tollen Text in der HuffPost geschrieben. Hier ein Auszug:

„Ich wurde während meiner Karriere oft gefragt, warum ich mich damals entschieden habe, für Deutschland zu spielen. Es war eine Bauchentscheidung: Weil ich mich hier zuhause fühle. Ich habe damals natürlich auch Erfahrungen mit Rassismus gemacht. Ich habe die Affenlaute auf dem Platz gehört. Aber das war für mich nicht Deutschland. Deutschland war das Land, das mich willkommen geheißen und mich akzeptiert hat.

Wenn ich nun heute all diejenigen sehe, die sich nicht blenden lassen von irgendwelchen Parolen und verqueren Denkweisen, sondern sich offen dagegen stark machen, dann ist das genau dieses Deutschland. Das freut mich und macht mich stolz.

Auch darauf, Deutscher zu sein.“

Genau die richtigen Worte, heute, vor dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft.

(Hier geht’s zum kompletten Text.)

Neulich bei Netanjahu

Es war eine spannende Reise: Eine Woche lang intensive Gespräche und bewegende Einblicke in die Arbeit des Gedenkzentrums Yad Vashem in Jerusalem.  Mit dabei: ein paar sehr nette Kollegen aus allen Winkeln der deutschen Medienwelt. In dieser Woche konnten wir einige der prominentesten Politiker des Landes treffen. Oppositionsführer und Vertreter des ultrakonservativen Lagers zum Beispiel. Besonders spannend aber war das Hintergrundgespräch mit Benjamin Netanjahu. image

Ich habe sehr viele Dinge mitgenommen aus dieser Woche. Darunter auch den Gedanken, dass wir allen denjenigen ein Aufenthalt in Yad Vashem ermöglichen sollten, die gerade wieder haserfüllte Botschaften durch die deutschen Straßen brüllen. Dieser Blick auf die dunkle deutsche Geschichte ist so wichtig.

Ein Spaziergang durch Jerusalem

Es gibt nur wenige Städte, wo sich so viel Geschichte auf so engem Raum verdichtet wie in Jerusalem. Hier ein paar Eindrücke unserer faszinierenden Stadtführung heute.

Peter Maffay bei der HuffPost

Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Huffington Post. Ich habe frei. Fast jedenfalls. Denn wir haben einen neuen Chefredakteur: Herzlich Willkommen, Peter Maffay. Hiermit überlassen wir Ihnen das Feld.

Peter Maffay HuffPost

„Der Zeitungsausträger der Zukunft ist der Leser“

Neulich war der Bayerische Rundfunk zu Gast bei uns in der Redaktion. Es war eine spannende Diskussion. Denn es ging um die Frage, wie sich Journalismus in Zukunft finanzieren lässt, wie wir künftig unsere Leser erreichen – und um die Zeitungsausträger der Zukunft. Als Gegenmodell zur HuffPost wird vom BR das Bezahlmodell der „Süddeutsche Zeitung“ aufgebaut. Dabei bin ich überzeugt, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt. Ich glaube, dass es künftig viele Wege geben wird, Journalismus zu finanzieren. Aber das Gegenmodell spielen wir auch immer wieder gern:

Hier noch ein Blick hinter die Kamera:

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HuffPost kooperiert mit der Uno

Das Jahr ist noch jung – doch wir haben schon die erste großartige Kooperation verkündet: Gemeinsam mit der Uno lassen wir in den nächsten Tagen Experten zu allen erdenklichen Aspekten der Flüchtlingskrise zu Wort kommen: Darunter Michael Møller, den Generaldirektor der International Organization of Migration William Lacy Swing, den Präsidenten des Migration Policy Institute Europe Demetrios Papademetriou und der Großmufti von Ägypten Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam.

Alle weiteren Informationen gibt es hier…

Ein Jahresbeginn im Norden

Ein turbulentes Jahr 2015 liegt hinter uns. Und 2016 wird noch viel spannender. Es kann keinen besseren Start dafür geben als Strandspaziergänge bei eiskaltem Wind und Meeresluft…

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