Warum die Welt besseren Journalismus braucht

Das Verhältnis zwischen Lesern und Journalisten steckt in der Krise. Klammern wir einmal die Lügenpresse-Diskussion aus bleiben immer noch viele Menschen, die sich dem stetigen Breaking-Horror-News-Strom entziehen. Weil sie es nicht mehr aushalten. Aber auch, weil sie zunehmend ein anderes Bild der Welt haben, als viele Journalisten. Das höre ich immer wieder in Gesprächen. Denn sie wissen, dass die Welt längst nicht so nah am Abgrund steht, wie viele Medien immer wieder schreiben.

Denn es gibt durchaus Menschen, Organisationen und Unternehmen, die daran arbeiten, die großen Probleme zu lösen. Vor allem aber gibt es massenhaft Zahlen, die zeigen, dass die Welt ständig besser wird. Das zeigen Kriminalitätsstatistiken, Armutsberichte und Zahlen zu sexueller Gewalt.

Das Problem: Diese Entwicklungen sind in unseren Medien stark unterrepräsentiert. Darüber habe ich immer wieder mit der britischen Moderatorin Jodie Jackson gesprochen. Sie forscht nicht nur zu allen Aspekten eines besseren, konstruktiveren Journalismus.

Sie hat auch ein sehenswertes Video gemacht. Ein Appell an alle Medienleute. Aber seht selbst:

Debatten am Tegernsee

Die HuffPost war Medienpartner des Ludwig-Erhard-Gipfels am Tegernsee. Eine spannende Konferenz mit vielen prominenten Rednern. Spannend war zum Beispiel die Diskussion mit Christian Lindner. Demnächst mehr dazu bei uns in der Huffington Post…


Auch Friedrich Merz war dabei:


All das mit einer grandiosen Aussicht:

Erinnere ich mich gern dran zurück…

… an das erste Treffen aller internationalen HuffPost-Chefredakteure in München – damals noch mit Arianna Huffington. An dem Tag haben wir beschlossen, einen konstruktiveren Journalismus im gesamten weltweiten HuffPost-Netzwerk zu versuchen. Arianna nannte die Initiative „What’s Working“. Und wenig später berichteten darüber die „New York Times“, der „Guardian“ und die BBC.

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Und hier haben wir „What’s Working“ ein paar Monate später auf einer Konferenz in London erklärt:

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Elbphilharmonie: Deutschland und seine Großprojekte…

… erst hassen wir sie – später lieben wir sie umso mehr. Was wären wir wohl für ein Land, wenn wir uns von Anfang an wieder mehr für große Ideen begeistern könnten? In Architektur, Infrastruktur und der digitalen Welt: In 3,5 Stunden im ICE von Hamburg nach München, WLAN in allem Großstädten kostenlos, viel mehr moderne, Energieautarke Stadtteile, Breitband-Anschlüsse im ganzen Land, Fahrrad-Zonen in Großstädten, Programmieren als Pflichtsprache in allen Schulen… und ja, solche Dinge können schiefgehen, länger dauern oder teurer werden. Aber wenn wir es nicht versuchen, bleiben wir immer das Land, das wir heute sind, während sich die Welt da draußen dramatisch verändert. Immerhin haben wir jetzt schon einmal einen der weltweit besten Konzertsäle.

Die HuffPost wird zum Video-Newsroom

Vor einigen Wochen haben wir eine Umfrage unter unseren Leserinnen und Lesern gemacht. Das Ergebnis: Rund 60 Prozent wünschen sich, dass unsere Geschichten teilweise in bewegten Bildern erzählt werden. Rund 40 Prozent gaben sogar an, dass sie am liebsten alle Inhalte als Video sehen würden. Diesem Wunsch wollen wir diese Woche folgen – mit der Huffington Post Video Tour: