Die HuffPost wird zum Video-Newsroom

Vor einigen Wochen haben wir eine Umfrage unter unseren Leserinnen und Lesern gemacht. Das Ergebnis: Rund 60 Prozent wünschen sich, dass unsere Geschichten teilweise in bewegten Bildern erzählt werden. Rund 40 Prozent gaben sogar an, dass sie am liebsten alle Inhalte als Video sehen würden. Diesem Wunsch wollen wir diese Woche folgen – mit der Huffington Post Video Tour:

Ein paar Tage in der HuffPost-Zentrale…

… und kurz vor Abflug entstand noch dieses Bild, dass die spätherbstliche Stimmung in der Stadt so wunderbar zeigt:

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Wahrscheinlich gab es keine bessere Zeit, als genau jetzt hierher zu fliegen – und mit den Kollegen zu diskutieren. Wenige Tage nach der Wahl, die so viele Gewissheiten zerstört hat. Und so war auch der Tenor aller Gespräche. Nun fragen sich alle: Wie konnte es passieren, dass niemand den Sieg Donald Trumps hat kommen sehen? Was bedeutet dieser Machtwechsel für die liberale Demokratie? Wird es alles womöglich nicht so schlimm kommen, wie manche glauben? Oder schlimmer? Wie sieht eine von Nationalismus und Abschottung geprägte Welt aus? Was bedeutet das alles für uns Europäer? Wird es das Europa wie wir es kennen in ein paar Jahren noch geben? Diese Gedanken gehen mit durch den Kopf, während wie uns auf den Rückweg zum Flughafen machen.

 

Das Ende einer Ära: Abschied von Arianna

Mindestens ein mal im Jahr treffen sich alle internationale HuffPost-Chefredakteure, Herausgeber und Business-Teams zu einem zweitägigen Summit. Dieses Jahr waren wir in Mailand. Es waren spannende Diskussionen über Themen, Strategien und neue Technologien. Der enorme Erfolg der britischen Ausgabe mit Apple News war genauso Thema, wie das zunehmend schwierige Verhältnis zu Facebook. Trauriger Höhepunkt: Der Abschied von Arianna. 15042111_10154106366707607_1322375919366398995_o (1)

Sie hat uns geprägt, inspiriert und immer wieder auch motiviert, wenn es schwierig wurde. Ich bin unendlich dankbar, dass ich so eng mit ihr zusammenarbeiten durfte. Menschen wie sie trifft man nur extrem selten im Leben.

Und hier die Crew:

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US-Wahl: Die ganze Nacht live

15000083_10154097519932607_3480556493928743701_oWir haben die ganze Nacht live von einer Wahlparty im Borchardt in Berlin berichtet. Dabei haben wir mit prominenten Vertretern fast aller Parteien gesprochen… Kaum einer sah allerdings kommen, was später so viele geahnt haben wollen. Hier ein Teil der Facebook-Live-Sendung:

Am Rande der Medientage München…

Spannende Diskussionsrunde neulich am Rande der Münchner Medientage: Zunächst ging es um die Huffington Post und die Frage, wie unser Nachrichtennetzwerk weltweit zusammenarbeitet. Das war das Thema das Media Circle von BCG im Bayerischen Hof. Unter den Gästen: Top-Manager und CEOs aus den unterschiedlichsten Medienunternehmen.

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Doch am Ende entwickelte sich die Diskussion weiter zu der Frage, wie nationale Medienunternehmen in einer von Google, Facebook und Amazon dominierten Plattform-Welt überleben können.

Ich glaube, sie können. Wenn sie einerseits die Chancen der entstehenden neuen Plattformen nutzen, wenn sie aber gleichzeitig auch Plattformen entwickeln, die sie von den großen Playern unabhängig machen. Orte, die Menschen ansteuern, um sich zu informieren, sich zu unterhalten und auszutauschen. Vielleicht sind das in Zukunft keine einzelnen Seiten mehr, sondern Netzwerke aus unterschiedlichen Angeboten und Diensten.

Es war eine spannende Diskussion. Spannend fand ich, dass private TV-Sender in dieser Frage schon wesentlich weiter sind, als Verlage.

 

WhatsApp-Debatte zwischen Gysi und Müller-Voggg

Politisch trennen sie Welten – und doch haben sie viel gemeinsam: Der konservative Ex-„FAZ“-Herausgeber Hugo Müller-Vogg und der Linken-Politiker Gregor Gysi. Denn beide gehen keinem Streit aus dem Weg – vor allem, wenn es um ihre politischen Positionen geht. Besonders gern streiten sie miteinander. Das tun sie nun regelmäßig. In der Huffington Post – per WhatsApp.

Hier geht’s zur ersten Folge unseres neuen Formats.

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„Viele Medien zeigen nur die halbe Wahrheit“

Ich habe mit dem Journalisten Michael Gleich über konstruktiven Journalismus gesprochen. Seine Thesen sind streitbar. Doch sie zeigen auch, warum die Skepsis gegenüber der Arbeit von Journalisten gerade massiv zunimmt.

„Wenn wir ständig erzählen, dass die Welt den Bach runtergeht, dann fühlen sich die Menschen ohnmächtig. Wenn wir dagegen konstruktiv berichten, dann stärken wir das Gefühl der Selbstwirksamkeit.“

Das muss nicht immer stimmen. Aber es stimmt viel zu oft.

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Das Ende einer Ära

Someone once told me, entrepreneurs always remain entrepreneurs. They are having a constant drive to build something new. I don’t know if that is generally true, but it is in the case of Arianna. She leaves the Huffington post – which she started 11 years ago with 5 like-minded people from the confines of her living room – for a new adventure.

I’m thankful for having had the opportunity to work with her and amazed at the energy which which she has built up the Huffington Post in 15 countries. She was always open to new ideas as well as to criticism and gave us editor-in-chiefs impetus, whenever we needed it. All CEOs and editor-in-cheifs can learn from her pioneering spirit! All the best Arianna Huffington!

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