Lunchtalk: Wie Verlage in Zukunft aussehen

Wie der Kölner Ex-Groschenroman-Verlag Bastei Lübbe zu einem internationalen, digitalen Verlagshaus werden will: Ein spannendes Gespräch mit Bastei-Lübbe-Vorstand Thomas Schierack über den Buchverlag der Zukunft, elektronische Umsätze und multimediale Bücher. Ganz am Ende verrät uns Schierack dann nicht nur, weshalb Dan Brown fast gefloppt wäre – er gibt auch Hinweise darauf, wer der Dan Brown der Zukunft ist.

Zum Wochenende

Was für eine Woche der schwierigen Entscheidungen. Erst zaudert sich Amerika widerwillig in Richtung seiner alten Weltpolizisten-Rolle. Dann pfeifen die Briten ihren kriegsbegeisterten Premier zurück. Auch die Spiegel-Kollegen pfeifen ihren Boss zurück, der hatte noch geglaubt, er könne eigene Personalentscheidungen treffen. Beste Voraussetzungen für einen beherzten Modernisierungskurs, den der Ex-Hoffnungsträger durchziehen soll. Derweil wäre fast untergegangen, dass der deutsche Verfassungsschutz die NSA-Debatte in einem wichtigen Punkt für beendet erklärt hat: Es gebe im Rahmen von Prism und Tempora keine Wirtschaftsspionage. Gottseidank. Denn wenn die Experten das sagen, dann muss es einfach stimmen. Sie haben die Deutschen ja immer schon heldenhaft vor der virtuellen NSA-Spionage behütet. Nun will uns übrigens auch die Bundesregierung behüten und strebt an, dass Firmen nach 18 Uhr keine wichtigen Mails mehr verschicken. Also, seid gewarnt vor diesem teuflischen Kommunikationszeug. Vielleicht wäre es sogar besser, das Internet nach 18 Uhr vollständig abzuschalten. In diesem Sinne, nachdenkliche Wochenendgrüße.

Darf ich bekanntmachen? Das Kamerapferd!

Es war wie so oft in Berlin. Zuerst ging es von Bar zu Bar. Schließlich sagte einer, er müsse noch auf eine Party von Filmleuten. Wir sollten doch einfach mitkommen.

Das taten wir – und es wurde ein großartiger Abend. Bei den Filmleuten handelte es sich um Kamerapferd, eine Gruppe extrem talentierter Filmkünstler. Sie sangen, spielten merkwürdige Figuren in Rollenspielen und zeigten sich gegenseitig misslungene Szenen ihres aktuellen Films.

Selten so einen unterhaltsamen Abend gehabt. Umso mehr freue ich mich, dass der großartige Kamerapferd-Kurzfilm „Nashorn im Galopp“ zu den begehrten First Steps Awards nominiert wurde. Es geht in dem Film um Liebe, Einsamkeit, und die Seele der Stadt. Ein wirklich wunderschöner, kreativer und überraschender Film.

Und wie das Nashorn so ist, kommentiert es die Nominierung bei Facebook folgendermaßen: „Das Nashorn rülpst recht ungeniert es ist bei First Steps nominiert die Freud ist groß, fallalla und schala la la la la!“

Hier der Trailer:

Der Hate Cycle

Gestern wurde ich wieder einmal in eine lange Diskussion über neue Technologien, E-Books und der Zeitung der Zukunft verwickelt. Dabei wurden die ewiggleichen gleichen Positionen ausgetauscht, deshalb will ich sie hier nicht wiederholen. Doch später fiel mir die Idee  des Hate-Cycle ein, die ich in einem kleinen Essay mal entwickelt habe:

Die Deutschen sehen sich gern als innovationsfreudig, ideenreich und offen für Neues. Blickt man aber genauer hin wird deutlich: Das Gegenteil ist der Fall. In Wirklichkeit haben wir ein ziemlich merkwürdiges Verhältnis zu neuen Technologien.

Neulich war ich auf dem spätsommerlichen Fest einer Unternehmensberatung. Es war noch einmal richtig mild. In Grüppchen standen die Gäste an weißen Stehtischen, ließen sich die Gläser mit wohlgekühltem Weißwein füllen. Sie plauderten über den Euro und den miesen Sommer. Schließlich kam die Sprache auf Facebook und Twitter. Unternehmen ohne echte Substanz seien das, holte ein BWL-Professor aus. Nickend verfolgten die Gäste die abenteuerliche Diagnose. Kein Widerspruch, nicht einmal Nachfragen kamen.

Keiner sagte, dass auf Basis des sozialen Netzwerks Facebook ein wichtiger Teil Web-Infrastruktur entstanden ist, auf dem wiederum neue Dienste aufsetzen, die ihrerseits Millionen verdienen. Keiner bemerkte, dass das Netzwerk für Hunderte Millionen Menschen die Kommunikation vereinfacht. Dafür steuerten die lauschenden Gäste weitere Geschichten aus dem “Datenschutz-Albtraum” Facebook bei, wie einer das Netzwerk nannte.

Die Risiken standen im Mittelpunkt, nicht die Möglichkeiten. Wieder einmal.

Die Deutschen halten sich für fürchterlich innovativ, lassen sich in aller Welt für ihre Maschinen und Anlagen feiern. Geht es aber um Technologien, die ihren Alltag verändert, werden sie – im besten Fall – zu Zauderern. Das zeigt sich fast immer dann, wenn sie über neue Technologien sprechen.

Sobald die Öffentlichkeit von ihnen erfährt, werden sie zunächst aus dem Labor in die Medien und damit auf die große Bühne gezerrt. Dort leuchten Experten, assistiert von Zukunftsforschern, ihr Potenzial aus. Anschließend dürfen sie erklären, dass die jeweilige Technik bald schon unser Leben “revolutionieren” werde.

Die überzogenen Erwartungen können neue Technologien natürlich nicht erfüllen. Jedenfalls nicht in dem Tempo, das ihnen die Medienöffentlichkeit vorgibt. Und so wendet sich das Publikum schon bald wieder enttäuscht ab und sucht nach dem nächsten Hype.

Währenddessen aber entwickeln Ingenieure in Startups und Konzernen die Technologien weiter. Sie bringen Produkte heraus und beerdigen Ansätze, die sich als unpraktikabel herausstellen. Und schließlich steigt das Interesse des Publikums wieder, weil die Ideen von einst in Kartons verpackt in Mediamarkt-Regalen stehen. Nicht nur Smartphones ist es so ergangen, auch E-Readern, Geräten mit RFID-Funkchips und Tablet-Computern. Jackie Fenn, Technologieanalystin der US-Beratungsfirma Gartner, hat diese Erregungskurve vor einigen Jahren treffend als Hype Cycle neuer Technologien beschrieben.

In Deutschland aber gibt es noch einen weiteren Zyklus, der sich oft unmittelbar an den Technik-Hype anschließt:

Den Hate-Cycle.

Sobald die erste Begeisterung über eine neue Technik abflaut und die überzogenen Erwartungen enttäuscht wurden, schlägt das anfängliche Interesse in Häme um: “Wir haben es Euch ja gleich gesagt”, schallt es dann aus allen Ecken. “Alles nur ein Hirngespinst”.

Journalisten, Politiker und andere Meinungsführer sind zufrieden, weil sie es besser wussten.

Doch das ist kein stabiler Zustand. Wenig später erlangt die Technik trotzdem Marktreife. In jener zweiten Phase verwandelt sich die abflauende Häme in Blockade, ja, in einen regelrechten Hass auf das Neue. Dann werden Bedenken und Risiken hervorgekramt und quer durch die Medien debattiert.

Der übliche Argumentationsbaukasten der medialen Meinungsführer bietet ein reichhaltiges Arsenal: Datenschutzbedenken, gesundheitliche Risiken und immer gern gesehen: psychische Probleme (Infostress).

Ganz anders verläuft diese Phase in Skandinavien, Großbritannien und den USA. Dort wird die Zeit der abkühlenden Begeisterung für einen produktiven Blick in die Zukunft genutzt.

Junge Unternehmen beginnen, mit der neuen Technologie zu experimentieren und die Öffentlichkeit debattiert über deren Chancen. Auch über die Risiken natürlich. Die aber stehen anderswo nicht so sehr im Fokus, wie in der deutschen Debatte.

Geprägt hat mich die Zeit, in der Handys Teil unseres Alltags wurden. Ich kaufte mein erstes Mobiltelefon 1996. Mehr als ein Mal habe ich erlebt, wie Passanten Handybesitzer anpöbelten. Ein Mal hat mich sogar eine Dame in der S-Bahn mit bebender Stimme angewiesen, die Verbindung zu unterbrechen: Sie würde sonst verstrahlt.

Keine zehn Jahre später liegt die Handyversorgung in Deutschland bei 100 Prozent und strahlentote Vieltelefonierer sind immer noch rar. Ebenso rar wie deutsche Unternehmen, die in dem Geschäft mit Mobiltelefonen technologisch eine Rolle spielen.

Ähnlich übrigens auch die Blockadehaltung, als die ersten Smartphones herauskamen. Wer erinnert sich noch an die abfälligen Bemerkungen über Blackbbery-Besitzer? “Mr. Wichtig”? Schonmal gehört? Heute hat jedes Billig-Handy eine E-Mail-Funktion. Und es ist nicht wichtig – sondern vor allem praktisch.

Doch – und das ist die dritte Phase des Hate-Cycle – die Technik setzt sich (zeitversetzt) auch in Deutschland durch. Auf einmal stellt sich heraus, dass die Risiken doch nicht so groß sind wie befürchtet. Stattdessen merken viele, dass die neue Technik sogar nützlich sein kann und oft neue Geschäftsfelder eröffnet.

Die aber sind dann meist von ausländischen Unternehmen besetzt.

Aber wir haben es ja so gewollt.

Und die Reihe der Beispiele ließe sich endlos fortsetzen. Während Großbritannien die Förderung der Computerspieleindustrie zu einem nationalen politischen Ziel erklärte, saßen deutsche Minister in Talkshows und erklärten, das Teufelszeug mache unsere Kinder zu Psychopathen.

Oder nehmen Sie die Debatte über Social Networks. So jammert Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner gern medienwirksam über den laxen Datenschutz sozialer Netzwerke. US-Präsident Barack Obama lässt sich lieber von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg persönlich die neue Welt des sozialen Internets erklären.

Aus lauter Protest deaktivierte Ilse Aigner sogar ihr Facebook-Profil.

Mehr haben wir nicht auf Lager.

Das neueste Beispiel des deutschen Hate-Cycle werden wir diese Woche erleben, wenn auf der Frankfurter Buchmesse über E-Books diskutiert wird.

Machen Sie spaßeshalber den Versuch: Reden Sie mit einem Buchfan über Amazons E-Reader Kindle.

Sie werden Dinge hören wie “ich brauche das haptische Gefühl beim Lesen”, oder “auf einem Display zu lesen ist unangenehm” oder auch: “In den USA mag das alles funktionieren, aber in Deutschland ist der Markt anders”. Mein Favorit ist: “Das ist wie das papierlose Büro, es wird eh nicht kommen”.

Das ist Blödsinn.

Diese Argumente kommen von Menschen, die ein solches Gerät noch nie in der Hand hatten. Sie urteilen über etwas, was sie nicht kennen.

Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass wir uns bei elektronischen Büchern gerade in Phase 2 des Hate-Cycles befinden, in dem der Wille des Bewahrens des Alten, das Festhalten an dem, was wir kennen vorherrscht. Dabei ist klar, dass E-Reader auch in Deutschland zu einem Massenprodukt werden. Sie werden das Bild in Bahn und Flugzeug beherrschen, so wie heute schon im Flieger nach London. Elektronische Bücher haben einfach zu viele Vorteile – für Leser, die Umwelt und für die Industrie. Aber das ist ein anderes Thema.

Wichtiger ist die Frage: Wann ist unserer Gesellschaft das Interesse an Neuem abhanden gekommen, die Faszination für Dinge, die die Welt verändern werden?

Vermutlich ist das der Ausdruck einer alternden Republik, in der die meisten Menschen den größten Teil des Lebens bereits hinter sich haben. Da stören Veränderungen. Sie sorgen für Unsicherheit, offene Fragen.

Das Betrübliche daran ist die Gewissheit, dass wir über auch in Zukunft unverdrossen weiter vor allem über Risiken und nicht über Chancen reden werden.

Zum Wochenende

Irgendwie war es dann ja doch die Woche der Personalien: Der neue Spiegel-Chef, Wolfgang Büchner, holte einen neuen Stellvertreter, Nikolaus Blome, von der Bild. Manche finden, das passt ja nun gar nicht – so etwa, als würde Steve Ballmer von Microsoft zu den Open-Source-Apologeten der Linux-Foundation wechseln. Wie auch immer: Es braut sich etwas zusammen, da in Hamburg. Schlechter ist die Stimmung nur noch in Ägypten, wo plötzlich Ex-Diktator Husni Mubarak wieder frei ist. Weniger frei hingegen ist die Presse in Großbritannien, wo Geheimagenten neuerdings Journalisten dazu zwingen, in dunklen Kellern ihre Macbooks zu verschrotten. Das hätte sich selbst John Le Carré nicht getraut zu erfinden. Zu unrealistisch. Immer unrealistischer wird indes der Wahlsieg der SPD. Dabei bricht dort rege Geschäftigkeit aus: Nach der Wahl sollen die Steuern steigen… äh, nein, senken… stopp: doch erhöhen, ein bisschen jedenfalls. Egal. Jedenfalls ist das nächste Griechenland-Paket endlich sicher. Und dabei hätten wir fast vergessen die wichtigste Personalfrage der Woche zu klären: Kann Ben Affleck Batman? In diesem Sinne, ein nachdenkliches Wochenende.

Schamlose Eigenwerbung: Der Wirtschaftsjournalist berichtet über WiWo Green

Nicht nur die Zugriffszahlen auf WiWo Green steigen gerade kräftig. Auch andere Medien interessieren sich zunehmend für uns. Vor einigen Wochen hat mich ein Mitarbeiter des geschätzten Branchenmagazins „Wirtschaftsjournalist“ interviewt. Herausgekommen ist ein mehrseitiges Porträt von WiWo Green, das unsere Entstehungsgeschichte beschreibt. Die Kollegen nennen uns:

Das grüne Startup im Verlag

Weshalb wie das Projekt gestartet haben, welche Ziele wir haben und warum wir das Konzept des unternehmerischen Journalismus für eine gute Idee halten, lesen Sie in dem Text: Bitte hier entlang.

Zum Wochenende

Was für eine Woche. Ägypten brennt und damit nimmt der arabische Frühling ein jähes, dramatisches Ende. Kein Ende hingegen nimmt das Theater um das berühmteste Stellwerk Deutschlands und die Bahn. Gottseidank wurde hier wenigstens ein Schuldiger ausgemacht: Wer sonst hätte das so grandios verbocken können als Deutschlands Lieblings-Boss Hartmut Mehdorn. Dem Mann kann man einfach alles anhängen. Außer vielleicht die kritische Situation des Unternehmens Blackberry, das sich aus purer Not jetzt selbst verkaufen will –  wegen anhaltenden Bedeutungsverlusts ist bei den Kanadiern längst Feuer unterm Dach; vielleicht bald auch bei Apple, wo der neue Investor Carl Icahn für Unruhe sorgt. Denn richtig gute Ideen hatte der einstige Kultkonzern lange nicht mehr. Und während wir uns kurz nach Steve Jobs zurücksehnen fällt noch auf, dass es in der jüngeren Vergangenheit noch nie einen so langweiligen Wahlkampf gegeben hat wie dieses Mal. Es ist tatsächlich noch öder als beim letzten Mal. Einfallsloser ist nur noch die Abwehr der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Aber das ist ein anderes Thema. In diesem Sinne, ein munteres Wochenende!

Augmented Reality: Was Datenbrillen möglich machen

Zugegeben: So richtig modisch sieht das Gerät nicht aus. Was das Video aber beeindruckend zeigt sind die Möglichkeiten der neuen Datenbrillen. Es illustriert, wie Augmented Reality viele Bereiche unseres Lebens verändern kann – auch die Art, wie Menschen miteinander spielen:

Wofür solche Datenbrillen im Alltag nützlich sein können, hat CNet in diesem sehenswerten Video untersucht:

Neue Masche von PR-Agenturen

Bislang lief die Sache ja oft so ab: PR-Agenturen verschickten Pressemitteilungen und ließen anschließend ihre armen Volontäre oder Praktikantinnen hinterhertelefonieren, ob die Mails auch angekommen seien.

Das war furchtbar nervig, vor allem, weil die Anrufer die Mitteilungen teilweise selbst nicht verstanden hatten.

Doch nun gibt es eine neue Masche. Und die geht so:

Anrufer: „Interessieren Sie sich generell für spannende Themen aus den Feldern Internet und Innovationen“?

„Wer könnte da nein sagen“.

„Gut. Ist Ihre Mailadresse noch die alte?“

„Ja“

„Dann schicken wir Ihnen gleich die Nachricht“.

+++ Wenig später kommt eine Pressemitteilung, die so ist wie jede andere auch. Eine Stunde später klingelt das Telefon. +++

„Guten Tag, wir hatten miteinander gesprochen. Ist die Meldung interessant für Sie“?

„Nein“.

„Ist sie für einen Kollegen interessant?“

„Nein. Sonst hätte ich sie weitergeleitet“.

Und je nach Durchhaltevermögen des Anrufers geht es dann so weiter… Wahrscheinlich hat den armen PR-Mitarbeitern irgendein Chef in die Zielvereinbarung geschrieben, jeder Pressemitteilung ab sofort so oft nachzutelefonieren wie möglich.

Irgendwie war früher doch alles besser.

Wie es anders geht?

Einige PR-Kollegen, mit denen wir öfter zusammenarbeiten, weil sie spannende Themen betreuen, melden sich nur alle paar Monate – dann aber mit mehreren Themen auf einmal, die alle speziell für uns interessant sind. Woher die wissen, was uns interessiert? Weil sie unsere Texte lesen und weil sie versuchen, in Storys zu denken. Leider sind das seltene Ausnahmen.

Nachtrag: Ich weiß, dass die PR-Agenturen mitunter nach Kontakten bezahlt werden. Davon wird das Ganze nicht weniger nervig.

Wochenrückblick

Was für eine aufregende Woche, für uns Journalisten jedenfalls. Wenige Stunden, nachdem sich der Newsweek-Verkauf herumgesprochen hatte, der eigentliche Knall: Online-Händler Jeff Bezos kauft die Washington Post. Dann der Tod Gorbatschows… ach nein, Falschmeldung. Nachruf wieder in den Schrank. Richtig aber ist wohl, dass die CIA Smartphones zu ferngesteuerten Wanzen umfunktioniert und dass in Griechenland fast jeder Dritte keinen Job hat. Außerdem durften wir beobachten wie Sonnenkönig Asbeck knapp sein Unternehmen und Gustl Mollath seine Freiheit retten konnten. Bei alledem hat natürlich niemand bemerkt, dass Deutschland im Wahlkampf steckt. Nur Westerwelle, der gerade sein Comeback inszeniert. Aber wollen wir das wirklich? Also. Wenden wir uns den wichtigen Dingen zu: In Frankreich ist die Champagner-Produktion wegen der guten Ernte gestiegen. Um 56 Prozent. In diesem Sinne, ein fröhliches Wochenende!