In eigener Sache: Mein Wechsel zur Huffington Post

Wahrscheinlich werden wir erst in zehn Jahren klarer sehen. Erst im Rückblick werden wir begreifen, wie gewaltig der Wandel der Medienwelt ist, den wir gerade erleben und wie grundlegend in diesen Tagen neu definiert wird, wie Menschen in Zukunft Medien konsumieren.

Die Meldungen der vergangenen Wochen zeugen von diesem Umbruch: Beim Springer-Funke-Deal setzt ein Verlagshaus dazu an, seine DNA umzuschreiben; wenig später übernimmt in den USA der Digitalisierungs-Apologet Jeff Bezos die Traditionszeitung Washington Post – als letzter Retter sozusagen. Und zugleich staunt das Publikum über die Erfolgsgeschichten von Seiten wie Buzzfeed, Politico und Business Insider.

Überall entstehen neue Spieler, die mit innovativer Technik, neuen Ideen und alten journalistischen Werten den Markt aufrollen. Was am Ende dieser Entwicklung steht, kann heute niemand seriös sagen. Sicher ist nur, dass die Medienwelt eine andere sein wird.

Eine Welt mit einigen bekannten Namen – und vielen Unbekannten.

Dieser Wandel fasziniert mich seit Jahren. Und deshalb freue ich mich sehr, dass ich nun Teil eines der spannendsten Projekte dieser neuen Zeit werden kann: Ich werde zum nächstmöglichen Zeitpunkt Chefredakteur der deutschen Huffington Post.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich verlasse bei der WirtschaftsWoche ein tolles Team, mit dem ich in den vergangenen Jahren viel aufbauen konnte. Zuletzt haben wir das Portal WiWo Green an den Start gebracht, das uns jeden Monat aufs Neue mit seinen wachsenden Zugriffszahlen begeistert und das schon im ersten Jahr profitabel sein wird. Ohne das enorme Engagement jedes Einzelnen und die große Freiheit, die uns WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy dabei eingeräumt hat, wäre das nicht möglich gewesen.

Dennoch freue ich mich auf den Schritt. Damit bekomme ich nicht nur die Chance, sehr eng mit einer beeindruckenden Frau zusammenzuarbeiten: Ich kenne nur wenige Menschen, die ihre Gesprächspartner so schnell mit ihrem Charme und ihrem Charisma für sich einnehmen können wie Arianna Huffington.

Die Huffington Post Deutschland wird zudem Teil eines weltweit wachsenden Medien-Netzwerks. Diese Möglichkeit, von den Kollegen in den USA, in Frankreich und Japan zu lernen, reizt mich sehr.

Aber nicht nur in den USA werden wir lernen. Die deutsche Huffington Post wird in enger Zusammenarbeit mit Tomorrow Focus entstehen, einem Unternehmen, das so digital tickt wie wenige andere in der deutschen Medienlandschaft. Ich freue mich auf die jahrelange Erfahrung der Kollegen beim Aufbau neuer Internet-Angebote wie etwa dem Anlegerportal Finanzen 100, das ich selbst schon ewig nutze. Und ich freue mich auf ein hochmotiviertes Team mit bestens ausgebildeten Journalisten.

Ich bin mir sicher, dass wir eine faszinierende Geschichte fortschreiben werden.

In den USA ist die Huffington Post gemessen an der Nutzerzahl längst größer als die New York Times. Und sie setzt in Sachen Nutzer-Engagement immer neue Maßstäbe: 70 Millionen Kommentare hinterließen die Leserinnen und Leser im vergangenen Jahr unter den Artikeln der Seite .

Zugleich ist die Huffington Post auch ein Ort für exzellenten Journalismus. Das ist spätestens verbrieft, seitdem die Seite 2012 für eine Artikelserie über Kriegsveteranen mit dem begehrten Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. Die Serie siegte nicht etwa in der Kategorie Online, sondern in dem wichtigen Feld “nationale Berichterstattung”.

Spätestens damit hat das Portal in den USA seine journalistische Schlagkraft bewiesen.

Doch das ist für Arianna und ihr Team nur ein Zwischenschritt, wie sie mir versichert hat. Als nächstes will sie mit der HuffPost weltweit expandieren. In Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada und Japan hat sie bereits erfolgreiche Ableger gestartet. Meist mit einem lokalen Partner und einem kleinen, ehrgeizigen Team, das in den Jahren darauf schnell wächst.

Nun also auch bei uns: Am 10. Oktober wird die Huffington Post in Deutschland losgehen.

Und wenig später – noch vor der WM – soll die brasilianische Ausgabe ins Netz gehen.

Am Ende dieser Expansion, das zeichnet sich jetzt schon ab, steht ein internationales Medien-Imperium, mit Hunderten, vielleicht über tausend fest angestellten Journalisten in aller Welt – eine Art CNN für die Medienwelt von Morgen.

Aber nicht nur die Medien-Industrie wird sich in den nächsten Jahren durch neue Anbieter wandeln.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass sich auch das Selbstverständnis von Journalisten ändern wird. Früher haben sie recherchiert, Kontakte gepflegt, Texte geschrieben und diese schließlich veröffentlicht. Dann war der Job erledigt. Leserinnen und Leser durften die Ergebnisse betrachten, so, wie sie ein kostbares Bild im Museum betrachten. Sie durften auch darüber sprechen. Und – wenn es unbedingt sein musste – dann durften sie dem Reporter ihre Meinung auch über den Leserservice zukommen lassen. Mehr Austausch gab es selten.

Journalismus war ein bisschen so, wie der Frontalunterricht in den Schulen der 50er Jahre.

Doch das reicht nicht mehr. Journalisten sind nur noch Teil eines Netzes von Menschen, die sich für ähnliche Themen interessieren – und die sich über das Internet längst austauschen. Ich kenne Reporter, die immer noch nicht die relevanten Blogs, Foren und Twitter-Feeds ihrer Themenfelder verfolgen.

Das können wir uns nicht mehr leisten. Denn über diese Kanäle können wir uns mit ausgewiesenen Experten auch jenseits der traditionellen Medienwelt vernetzen. Und je mehr wir das tun, desto mehr spannende Geschichten erfahren wir.

Der Journalist steht in der neuen Medienwelt nicht mehr wie ein Lehrer vor seiner Klasse. Er nimmt wie ein Freund unter Gleichgesinnten Platz und kommuniziert mit ihnen auf Augenhöhe.

Dieses Prinzip haben Angebote wie die Huffington Post groß gemacht. Sie sind Plattform für den Austausch unter Gleichgesinnten. Journalisten schreiben, aber sie debattieren auch mit ihren Lesern und diese Debatten fließen wieder in neue Artikel ein. Die Leser kommentieren, aber sie können auch als thematische Experten selbst Beiträge veröffentlichen.

Warum sie das tun sollten?

Ganz einfach: Weil sie bei der Huffington Post die nötige Reichweite bekommen: Filmemacher, Buchautoren, Professoren, Ökonomen, Politikberater, Schauspieler, Psychologen, Finanzberater – sie alle können ihre Ideen auf der Plattform präsentieren, diskutieren und Gleichgesinnte finden.

Und ich hoffe, dass es viele sein werden. Es gibt heute schon zig großartige Blogs in Deutschland. Aber es sollte noch viel mehr geben. Vielleicht gelingt es uns, die Eintrittshürde ein wenig zu senken.

Deshalb: Schreiben Sie mir. Und schreiben Sie für uns.

Wir sind wie eine Talkshow mit einem großen Publikum. Der einzige Unterschied: Bei uns ist die Zahl der Gäste unbegrenzt. Und Sie können frei wählen, ob Sie im Publikum oder auf der Bühne Platz nehmen.

Sie können sich auch jeden Tag neu entscheiden.

Wir werden gelobt, da bin ich mir sicher, und wir werden kritisiert. So ist das, wenn etwas Neues entsteht. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es am Ende ein Gewinn für alle sein wird.

Ich freue mich drauf.

45 Comments In eigener Sache: Mein Wechsel zur Huffington Post

  1. Kathrin Austermayer

    Der Zeit wie immer einen Schritt voraus! Gratuliere! Ich freu mich für Dich und bin schon sehr auf die dt. Huffington Post gespannt…..

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  2. Christian Deysson

    Was für ein nachdenklicher Kopf der WirtschaftsWoche hier verloren geht! Aber ich kann Ihren Schritt und Ihre Argumentation nachvollziehen, lieber Sebastian Matthes. Ihre Begeisterung steckt an… Ich bin sehr gespannt auf die deutsche HuffPost. Take care!

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  4. Ludwig Greven

    Glückwunsch mein Lieber! Mögen Deine Hoffnungen und Erwartungen in Erfüllung gehen. Ich bin nicht ganz so euphorisch, was die digitale Medienwelt betrifft, und ich denke, dass wir Journalisten auch weiterhin eine wichtige Aufgabe haben, nämlich Orientierung in der Flut der Informationen und Meinungsbeiträge zu liefern. Aber spannend ist Euer Projekt allemal. Gutes Gelingen und bis bald!

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  5. Martin Schulz

    Ich bin auch sehr gespannt und freue mich auf die erste Ausgabe der HP. Hoffentlich entsteht auch eine digitale Plattform auf der auch live und endlich interaktiv Bewegtbild-Berichte zu finden sind und sich Onliner in das Geschehen einbringen können – ganz so wie oben geschrieben – eben kein Frontalunterricht mehr.

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  6. egghat (@egghat)

    Ich freue mich auch. Wahrscheinlich spannendstes Projekt in der deutschen Medienbranche im Moment.

    Ich freue mich auf den Launch. Den Begriff “Erstausgabe” verweigere ich. Bin zu digital dafür ;)

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  7. weitsicht

    Lach es ist auch immer wieder ” interessant ” das bei solchen Wechseln nie über Geld gesprochen wird.
    Nein,ich wechseln nur weil es dort schöner,besser und aufregender ist .
    Na dann viel Spaß beim neuen und besser bezahlten Job .. denke ich mal

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  8. itbeobachter

    Auch an dieser Stelle alles Gute auf der neuen Position und Gratulation der HuffPo zu ihrer Wahl. Ich stimme zu, dass dies eine fantastische Möglichkeit darstellt, den Wandel der Medienwelt aktiv zu gestalten. Daher ist die Entscheidung allzu verständlich. auch wenn WiWo und das Portal WiWo Green nun einen echten Verlust zu verzeichnen haben!!

    Alles in allem ein Grund mehr, die HuffPo zu verfolgen!!

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  9. Wolfgang Noelke

    Eine gute Entscheidung zum richtigen Zeitrpunkt.
    Ein Zeichen dafür, dass der Medienwandel längst stattfindet, was von vielen Verlagen leider noch ignoriert wird.
    Viel Erfolg!

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  10. Pingback: e-book-news.de » Tausche Content gegen Reichweite: Deutsche HuffPo startet am 10. Oktober

  11. Sara

    Toll, mehr Niedriglohnbereich im Journalismus. Kein Wort darüber, dass die Huffingon Post ihre Gewinne vor allem auf dem Rücken unbezahlter Blogger und geringbezahlter Journalisten gemacht hat.

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    1. ClaudiaBerlin

      Wenn statt Geld Reichweite geboten wird und das Gegenteil von “Linkgeiz” herrscht, kann das durchaus eine Win-Win-Situation sein. Aber das muss sich in DE erstmal zeigen… ich hoffe ja, es klappt!

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  12. Michael

    Ich finde an dieser Stelle mit Bezug auf die Zunahme an Interaktion das Beispiel aus dem Buch “Permission Marketing” von Seth Godin sehr gut in etwa so: Das Internet ermöglicht es wieder zurück zum persönlichen Verhandlungsgespräch zwischen Tür und Angel mit Vertreter und Endkunden zu gelangen.

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  13. opalkatze

    Ich wünsche dir viel Erfolg. Trotzdem: “Wir sind wie eine Talkshow mit einem großen Publikum” – aber sogar Talkshowgäste werden, wenn auch gering, bezahlt.

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  14. jfenn

    Dem Punkt der Opalkatze ich mich anschließen: Alles umsonst, alles frei. Der Lehrer, der vor seiner Klasse steht, wird dafür bezahlt. Der Blogger, der hier für lau schreibt, wird dagegen von AOL benutzt. Auf diesen „Medienwandel“ können wir verzichten.

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    1. ClaudiaBerlin

      Warum seid Ihr da so sicher? Viele von uns bloggen sowieso kostenlos. Und viele schreiben in Foren, bei G+ und Facebook – alles ohne Honorar. Warum soll es also nicht mal weitere Plattformen geben, auf denen ausprobiert werden kann, ob es “sich lohnt”? Dieses “Lohnen” muss nicht immer gleich Geld sein – wäre dem so, wäre das Web ziemlich LEER. Kommt halt drauf an, was man fürs Mit-Tun bekommt – ob es ein “wertiges” Äquivalent für den Einsatz ist. Für Bloggende mit 100 bis 1000 Leser/innen/Tag kann es durchaus interessant sein, auf einer Plattform zu schreiben, die ein Vielfaches an Zugriffen ermöglicht – allerdings nur dann, wenn auch “der Link zum eigenen Blog” selbstverständlich ist. Mal sehen, wie das wird!

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      1. jfenn

        @ClaudiaBerlin: Zwischen sozialen Netzwerken und Blogplattformen einerseits und sowas wie der Huffington Post andererseits besteht ein grundlegender Unterschied: Erstere dienen der Vernetzung und dem Austausch unter den Netizens. Es gab einen öffentlichen virtuellen Raum im Usenet und in den Mailinglisten, danach kam die Blogosphäre, die im weiteren Verlauf auf Microblogging und social web ausgedehnt und dabei gleichzeitig hinter walled gardens versteckt und partikularisiert wurde. Wie ich schon einmal an anderer Stelle das geschrieben hatte, sind kommerzielle Blogs sind keine Blogs. Bei der Huffington Post ging es von Anfang an gar nichts ums Bloggen, ausschließlich ums Geschäft – und zwar nicht für die Autoren, sondern für die großen Konzerne, die dahinterstecken. Die Stellenausschreibungen, die dazu herausgegeben worden sind, sprachen ja Bände. Daher lehne ich dieses Modell ab. Übrigens veröffentliche ich meine Texte nur auf einem sozialen Netzwerk, nämlich Diaspora, und das wird auch so bleiben. Ich beobachte seit längerem, daß im sozialen Web immer mehr dieser Kommerzialisierung überdrüssig werden und sich davon abwenden. Friendica ist mittlerweile eine gute Alternative zu Twitter und entwickelt sich ebenso wie Diaspora sehr schön. Solche Projekt muß man fördern. Ich blogge auch auf Antville und denke darüber nach, ganz dorthin zu wechseln. Aber ganz sicher nicht zur Huffington Post. Diese „Einladung“ hat mir das ganz deutlich gezeigt. Wenn Dich das nicht abschreckt: Nur zu.

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        1. sebastian

          Dass Sie das Modell ablehnen, ist fein. Darüber sollte jeder selbst entscheiden. Aber das kommerzielle Blogs keine Blogs sind, ist schlicht Unsinn. Wo ziehen Sie die Grenze?

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  16. NilsNils

    Glückwunsch und alles,

    sehe ich aber ähnlich wie Sara. Ich würd ja glatt in Versuchung kommen, für die deutsche HuffPost schreiben zu wollen, aber die werden mich dafür wahrscheinlich genauso wenig bezahlen, wie mich die amerikanische Variante fürs Schreiben bezahlt hat. Die HuffPost ist ein bisschen wie Berlin. Total hip und am Puls der Zeit und so – mit massenhaft unbezahlter Arbeit, die irgendjemand dann doch macht, weil er denkt: Das sieht doch gut aus im Lebenslauf. Also prinzipiell Yeah @deutsche HuffPost… dann aber wieder doch nicht so

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  17. Moritz Berger

    Chapeau und herzlichen Glückwunsch.

    Ich hoffe, dass etwas von Ihrem green spirit und Ihrer sustainability auch in die Huffington Post.de mithinüber gerettet wird

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  18. Martin Jendrischik

    Klasse Beitrag! Bin zwar skeptisch, was das neue Projekt angeht – alleine schon wegen des ungewöhnlichen Namens – aber lassen wir uns mal überraschen. Ideen für mögliche Beiträge, die ich DIr anbieten kann, gibt es bereits. Dabei liegt mir das Thema “dezentrale Energiewende” besonders am Herzen. Mal sehen…

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  20. Matthias

    Vielen Dank für diese spannenden und anregenden Gedanken zur Revolution der Medienlandschaft und unseres Berufs. Bei freeeye.tv gestalten wir diesen Wandel selbst täglich mit. Als journalistische Filmemacher und Formatentwickler von Dokus und Reportagen merken wir, wie sich gerade im Bereich Film und Video alles radikal verändert. Wir begleiten das Thema auch intensiv auf unserem Blog. Würde mich freuen, wenn wir uns dazu intensiver austauschen könnten.

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  26. Hannes Schleeh

    Hallo Sebastian,

    Gratulation zur neuen Herausforderung. Das wird sicher eine spannende Zeit. Ich fand das Interview beim Deutschland Radio sehr aufschlussreich und freue mich schon sehr darauf in der Bloggercamp.tv Sendung mit Dir zu diskutieren.

    Wer für seine Themen brennt, kann davon ausgehen , dass er damit genügend andere anzünden kann. Ich bin der festen Meinung, dass das Konzept der Huffington Post auch in Deutschland funktionieren wird. Dem lauten Geschrei nach wahrscheinlich sogar sehr gut. :-)

    Ich wünsche Dir von Herzen einen gelungenen Start am 10. Oktober!

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