in den medien

13.12.2016: „Bewegtbild-Offensive – Huffington Post Deutschland will jede Geschichte als Video erzählen“, Meedia

Bei der Huffington Post Deutschland hat Chefredakteur Sebastian Matthes eine zunächst einwöchige „Video Tour“ ausgerufen. Dabei soll die Redaktion des Burda-Angebots jede Geschichte „vor allem als Video denken“. Videos seien Texten „in vielen Fällen deutlich überlegen“, so Matthes. Ergänzt werden die produzierten Videos mit Live-Videos, u.a. von einer interaktiven Kochshow.“

Fast 40 Prozent der Nutzer wünschten sich laut einer Umfrage, Beiträge nur noch in Form von Videos, so HuffPost-Deutschland Chefredakteur Sebastian Matthes. Dem wolle die Redaktion mit der zunächst einwöchigen „Video Tour“ Rechnung tragen. Neben „normalen“ Videos hat die Redaktion für die Aktion auch Menschen besucht, die einen ungewöhnlichen Alltag haben, etwa alleinerziehende Väter, Aussteiger, die seit Jahren im Wald wohnen, oder Drogendealer. Für Live-Videos besuchen Reporter u.a. von Obdachlosen besiedelte, leere U-Bahn-Schächte in München, teure Hotelzimmer oder die größte Modelleisenbahn der Welt.

Für Themen, die eher schwierig zu Bebildern sind, etwa den Blogbeitrag einer Krankenschwester, die fünf Dinge verrät, die Sterbende am häufigsten bereuen, wird freilich auf Stock-Videos mit Text-Einblendungen zurückgegriffen. In solchen Fällen ist Video dem Text dann eben doch nicht überlegen.

Einen wesentlichen Grund für die große Video-Offensive lässt der Chefredakteur denn auch unerwähnt: Bewegtbildwerbung lässt sich digital besser vermarkten als Display-Werbung. Die HuffPost-Video-Offensive soll somit vermutlich nicht alleine dem Nutzer-Interesse dienen, sondern auch der eigenen Geschäftsbilanz.

30.1.2016: „Der Zeitungsausträger der Zukunft ist unser Leser, ARD

9.1.2016: Der „Tagesspiegel“ hat mich gefragt:

Herr Matthes, worüber haben Sie sich in der vergangenen Woche in den Medien am meisten geärgert?

Die Krisen-Kommunikation der Kölner Polizei. Vor allem die erste Pressemitteilung nach Silvester: „Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich.“ Ähnlich reagierten dann auch viele Medien: nämlich gar nicht. Den Gipfel der Hilflosigkeit lieferte das ZDF, das die Vorfälle erst ignorierte und dann die Zuschauer über Twitter fragte: „Was denkt ihr: Wie sollte @heuteplus über die Angriffe in der Silvesternacht in Köln berichten?“ Zu Recht erleben wir eine Debatte über das Versagen der Medien. Offenbar haben in der Silvesternacht viele Journalisten ihren inneren Kompass verloren.

Gab es auch etwas, über das Sie sich freuen konnten?

Beeindruckt haben mich in dieser turbulenten Lage die beiden Regionalzeitungen „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“, die das Thema sehr früh erkannt haben – und die in dieser brenzligen Lage einen kühlen Kopf bewahren. An diesem Beispiel sehen wir, warum Deutschland guten Lokal-Journalismus braucht.

Welche Website können Sie empfehlen?

Viele Regionen haben keine Regionalzeitung mehr. Darüber kann man traurig sein. Man kann es aber auch ändern, dachten sich ein paar Hamburger und gründeten hh-mittendrin.de. Ein tolles Regio-Blog und Vorbild für andere Medieninnovationen.

(Hier gehts zum Originalartikel)

21.11.2015: Turi2 hat mich nach meinem Homescreen gefragt

Mein Homescreen ist mein Alltag. Morgens, gegen 6.15 Uhr, werfe ich einen Blick auf die News-Lage – vor allem bei Facebook und im Feedly-Reader, wo alle wichtigen Quellen zusammenlaufen. Bevor ich mich gegen 7.30 Uhr mit dem Rad auf den Weg in die Redaktion mache, noch ein Blick in den Weather Channel. Unterwegs höre ich dann Deutschlandfunk über die App des Senders. Als Rennradfahrer habe ich auch die Fitness-App Strava auf meinem Homescreen.

Wie unsere Seite läuft sehe ich jederzeit via Chartbeat – für einen genaueren Blick schaue ich dann in das Tool Parse.ly. Für uns ist es jederzeit wichtig zu wissen, welche Themen unsere Leser interessieren – und wie lange sie sich mit einzelnen Texten beschäftigen. Das ist die härteste Währung im Alltag.

Meinen Facebook-Account verwalte ich vor allem mit Facebook Mentions, das sich mehr und mehr zu einer Live-Video-Konkurrenz zuPeriscope entwickelt. Echtzeit-Videos haben in den vergangenen Monaten enorm an Bedeutung gewonnen – sie werden den Trend zu Bewegtbild im Journalismus massiv beschleunigen.

Neben der HuffPost-App nutze ich Slack fast rund um die Uhr. Das internationale HuffPost-Team kommuniziert weitgehend über dieses Tool. Damit haben wir die Zahl der Mails reduziert (auch wenn mein Postfach manchmal nicht danach aussieht) – und können bei dramatischen News-Lagen extrem schnell reagieren – das hat gerade vergangenes Wochenende während der Paris-Attentate sehr geholfen. Wir haben in Slack auch internationale Breaking News Channels, die rund um die Uhr bespielt werden. Über Slack stimmen sich auch die HuffPost-Chefredakteure täglich ab und halten Kontakt mit dem International Desk in New York. Die neue Realtime App zeigt jederzeit alle wichtigen Texte der 15 internationalen HuffPost-Ausgaben.

Mit einem Dutzend enger Freunde nutze ich die App Path – ein soziales Netzwerk für Menschen, die sich gut kennen. Hier teilen wir all das, was man eben nur mit engen Freunden teilt. Und ich würde an dieser Stelle gern sagen, dass ich auch Uber regelmäßig nutze. Aber leider mussten wir diesen innovativen Dienst in Deutschland ja platt machen.

Für mich ist das iPhone 6S Plus perfekt, auch wenn das alle viel zu groß finden. Es passt in jede Hosentasche – und ersetzt meinen Laptop in vielen Situationen. Filme bei Netflix? Kein Problem. Bücher über die Kindle-App? Jeden Abend. Kurz vor dem Einschlafen lese ich in der App Pocket dann noch alles, was tagsüber liegen geblieben ist. Und dann ist die Kiste aus – bis mich meine Apple Watch wieder weckt.

(Hier geht’s zum Original)

12.10.2015: „HuffPo-Chefs Matthes und Jobatey: „Wir kommen gut voran“, Horizont

Es ist etwas still geworden um die Huffington Post Deutschland. Ein gutes Zeichen oder ein schlechtes?

Sebastian Matthes: Wir liegen nur noch 1,5 Millionen Unique User hinter FAZ.net, wenn das ein schlechtes Zeichen ist, dann kann es gerne weiter still um uns sein.

Cherno Jobatey: Wir wollen einfach in Ruhe unser Produkt weiter entwickeln. Damit kommen wir nämlich gut voran: Regelmäßig zitieren andere Medien Gastbeiträge, Kommentare oder Interviews der Huffington Post, Radiosender interviewen unsere Redakteure und unser Obama-Interview lief sogar in der Tagesschau.

Wie haben sich die Nutzerzahlen im vergangenen Jahr entwickelt?

Jobatey: Wir sind um weit mehr als 50 Prozent gewachsen und liegen aktuell bei rund 16 Millionen Visits und fünf Millionen Unique Usern.

Matthes: Und während andere Medien mit bunten Jugendangeboten herumexperimentieren, sind wir längst eine der jüngsten News-Seiten des Landes. Über 60 Prozent unser Leserinnen und Lesern sind unter 39 Jahre alt.

Liegen Sie damit noch im Plan? Das erklärte Ziel war ein Platz in den Top 10.

Jobatey: Wir sind im Bereich Video laut IVW sogar schon auf Platz 7. In diesem wichtigen Zukunftsmarkt sind wir heute schon größer als Sueddeutsche.de und Stern.de. Und in den nächsten Monaten werden wir auch nach Unique Usern in die Top 10 aufsteigen.

Inhaltlich ist die deutsche Huffington Post ein ziemlich großer Kessel Buntes. Wäre hier nicht eine stärkere Fokussierung hilfreich?

Jobatey: Die vielen verschiedenen Themen und Meinungen gehören dazu. Weit über 3700 Menschen haben auf unserer Seite schon Texte veröffentlicht. Von Vizekanzler Sigmar Gabriel über CDU-Vize Julia Klöckner bis hin zu Professoren oder Studenten aus allen Disziplinen. Einige Blogs wurden über eine Million Mal abgerufen.

Matthes: Die Redaktion dagegen arbeitet heute schon sehr fokussiert. Wir stoßen mit Interviews Debatten an. In Erklärstücken wiederum sortieren wir die Nachrichtenlage für Menschen, die informiert sein wollen, die aber nicht jedem Nachrichtenschnipsel hinterherlaufen können. Daneben behandeln wir alle Lebensfragen der jüngeren Generation. Das Wichtigste bei alledem: Wir versuchen immer, auch einen optimistischen Blick auf die Welt zu werfen.

Sind nach zwei Jahren größere Änderungen oder ein Relaunch geplant?

Jobatey: Wir verändern uns im Grunde permanent. In den nächsten Monaten werden wir noch viel stärker auf Bewegtbild-Erzählformen setzen, auch ich werde da noch stärker in Erscheinung treten. Denn Videos werden die sozialen Medien in Zukunft prägen.

Matthes: In den nächsten Wochen starten wir zudem eine massive App-Offensive. Die Zukunft der Huffington Post liegt im mobilen Internet – für diese Zukunft ist die App der wichtigste Baustein. Zudem wächst das internationale HuffPost-Netz aus weltweit über 800 Kollegen immer enger zusammen. Kein Medium in Deutschland hat mehr Auslandskorrespondenten als wir.

(hier geht’s zum Original)

9.9.2015, „Von wegen „schmaler Grat“: Medienhäuser als Flüchtlingshelfer“, Kress

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Um klare Haltungen ist die „Huffington Post“ selten verlegen – sei es in den USA oder in ihrem deutschen Ableger. „Wir gehörten zu den ersten Medien in Deutschland, die klar und mit einer sehr großen Aktion Haltung in der Flüchtlingsfrage bezogen haben“, sagt Sebastian Matthes, Chefredakteur der Huffington Post Deutschland. Ende Juli machte die Online-Zeitung ihren Standpunkt mit der Kampagne „Willkommen, liebe Flüchtlinge, gut dass ihr hier seid“ klar – 200 Menschen machten mit – darunter Größen aus Politik und Wirtschaft, prominentester Mitwirkender war SPD-Chef Sigmar Gabriel. „Hunderte positive Kommentare und Mails gingen bei uns ein. Aber auch rassistische und beleidigende Zuschriften“, erinnert sich Matthes.“Das hätten wir einfach ignorieren können. Doch wir glauben, dass wir unseren Lesern diese Reaktionen nicht vorenthalten dürfen“, sagt Matthes. „Sie sagen viel über die Stimmung in unserem Land aus.“ Die Redaktion sammelte die Kommentare, schoss „mit den dümmsten von ihnen“ zurück.

Unter dem Titel „jetzt sprechen die Hassfratzen“ veröffentlichten Matthes und seine Kollegen nicht nur die Kommentare – sondern auch die Facebook-Profilbilder und die Namen der Kommentatoren. „Ein krasser Schritt, den so kein anderes Medium bislang gewagt hat“, sagt Matthes. „Aber wir haben nur das veröffentlicht, was die Menschen auf unserer Homepage oder unserer Facebookseite sowieso veröffentlicht haben.“ Aufgehört hätten die Beschimpfungen danach nicht. An der Haltung der Redaktion habe das aber nichts geändert.

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Den kompletten Text finden Sie hier…

7.5.2015, „Deutschland ist ein Bloggerland“, Kress

Herr Matthes, Gratulation zum „HuffPost”-Jubiläum. Wie lang sind die Schatten, die der Geburtstag der US-Mutter aufs deutsche Geschäft wirft? Ist so ein 10-Jahre-Jubiläum mehr Ansporn oder auch ein wenig einschüchternd?

Matthes: Wir freuen uns unglaublich für die Kollegen. Vor zehn Jahren sind sie mit einem Team von 5 Leuten gestartet  – heute ist die Huffington Post ein global vernetztes Medienunternehmen. Dieser Pioniergeist spornt uns an.

Jobatey: Was mich fasziniert ist, wie weit ein Team mit einer Idee und jeder Menge Ambitionen kommen kann. Das begeistert uns sehr. Jetzt feiern wir erst einmal mit den Kollegen.
Wie lange wird es Ihrer Meinung nach dauern, bis die deutsche „HuffPost” im öffentlichen Diskurs einen ähnlich hohen Stellenwert wie die US-Mutter haben wird?

Matthes: Wir freuen uns, dass wir schon wenige Monate nach dem Start Bundesminister, Parteichefs, Ministerpräsidenten und Wirtschaftslenker für Interviews gewinnen konnten. Viele dieser Gespräche wurden wegen ihres News-Wertes auch von Agenturen, TV-Sendern und Tageszeitungen aufgegriffen.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die Sie aus dem nicht immer ganz leichten Start Ihrer Publikation in Deutschland gezogen haben?

Jobatey: Dass Medien-Innovationen in Deutschland besonders kritisch gesehen werden, war uns klar. Wir haben das immer sportlich genommen. Und die alte Weisheit stimmt halt doch: Wenn es stürmt, bauen die einen Mauern. Die anderen setzen auf Windmühlen. Wir sind da eher norddeutsch geprägt.

Der anfängliche Wirbel um das Geschäftsmodell und die journalistischen Praktiken der deutschen „HuffPost” hat sich etwas gelegt. Ist das ein gutes Zeichen oder trügerische Ruhe, weil Ihre Zeitung im medialen Diskurs nicht mehr ganz zu den Aufregerthemen gehört?

Jobatey: Der mediale Diskurs ist uns gar nicht so wichtig. Für uns ist spannend, was unsere Leser und Blogger denken. Mehr als 2600 Gastautoren haben bereits für uns geschrieben – viele davon sogar regelmäßig. Eineinhalb Jahre nach unseren Start wissen wir ganz sicher: Deutschland ist ein Bloggerland – und wir freuen uns, Teil davon zu sein. Interessant ist übrigens, wie viele andere Medien inzwischen mit Bloggern zusammenarbeiten.

Was wollen Sie bei der deutschen „HuffPost” kurzfristig noch besser machen bzw. welche Schwerpunkte wollen Sie intensivieren, um Ihre deutschen Leser stärker mitzureißen und neue Leserschichten zu erschließen?

Matthes: Wir sind von null schon jetzt bis auf Platz 11 (Februar 2015) im AGOF-Ranking gestiegen. Das zeigt, dass die User unsere Art und Weise der Berichterstattung sehr schätzen. Einige traditionelle Marken haben für eine solche Reichweite 10 Jahre gebraucht. Wir sind unter den News-Seiten bereits jetzt eine echte Alternative und kümmern uns dabei auch um Themen, die von anderen vernachlässigt werden: Die Liberalisierung der Drogenpolitik etwa, die Ausplünderung der jüngeren Generation durch die Klientelpolitik der grauen Mehrheit, die Gleichberechtigung homosexueller Paare und die positiven Folgen der Flüchtlingswelle. Alles Themen übrigens, die auch für die anderen internationalen HuffPost Ausgaben wichtig sind. Wir sind das Nachrichtenportal für eine neue, mobile Generation. Und wir sehen an unseren Zahlen, dass für diesen anderen Blick echter Bedarf herrscht.

Auf welche Geburtstagsaktionen dürfen sich Ihre Leser der deutschen Ausgabe ganz besonders freuen?

Jobatey: Zum 10. Geburtstag haben wir unsere mobile Website überarbeitet. Gleichzeitig schreiben ein paar prominente Gastautoren darüber, was in den nächsten 10 Jahren wichtig wird. Aus Deutschland steuern wir für diese globale Aktion Bildungsministerin Johanna Wanka bei, den Ex-Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger und Daimler-CEO Dieter Zetsche. Die Themen: Forschung, Technologie und die Zukunft der Arbeit.

In den USA rühmt sich die „HuffPost” ihrer Journalistenpreise. In wie weit kann man Scoops erzwingen?

Matthes: Scoops kann man nicht erzwingen, man kann nur hart arbeiten. Für eine Website, hinter der keine große Print- oder TV-Mutter steckt, schaffen wir es schon heute überdurchschnittlich oft in andere Medien und Nachrichtenagenturen.

Welche deutschen „HuffPost”-Geschichten kommen in Ihrer Rückschau einem solchen Volltreffer am Nächsten?

Jobatey: Unsere Seite ist jeden Tag ein Volltreffer.

Geburtstage sind gute Gelegenheiten für Nettigkeiten – und für konkrete Wünsche. Welche Art von Unterstützung würden Sie sich für Ihre eigene Zeitung von der US-Mutter wünschen?

Jobatey: Wir wünschen uns, dass die HuffPost den eingeschlagenen Internationalisierungskurs so begeistert weitergeht, wie er begonnen wurde. Doch da sind die Kollegen auf dem besten Weg. Schon heute werden von New York aus Themen geplant, Interviews koordiniert und Kooperationen zwischen verschiedenen Ausgaben angestoßen. Das ist ein unglaubliches Asset. Einer meiner Texte über die deutsche Außenpolitik lief etwa in Japan, Italien und den USA.

Wann beginnen Sie mit den Planungen für die 10-Jahres-Feier der deutschen Ausgabe?

Matthes: Was für eine Frage: Wir sind längst dran!

Jobatey: Heute strahlt das Empire State Buildung zu HuffPost Ehren in grün. Wir werden das Brandenburger Tor dann in grün erleuchten lassen…

Zuerst erschienen bei „Kress“

26.5.2015, Kooperation mit Change.org: Huffington Post lässt künftig Petition-Initiatoren bloggen, „Meedia“

Die Deutschland-Ausgabe des US-Portals lässt ab sofort Petitions-Initiatoren und -Experten von Change.org bei sich bloggen…

Für die Kooperation haben die HuffPo-Macher den Change.org-Inhalteneine eigene Themenseite eingerichtet, auf der die Beiträge der Initiatoren und Experten erscheinen…

Mit dem Projekt wolle man “Menschen und Organisationen mehr Aufmerksamkeit schenken, die große Herausforderungen überwinden, indem sie beeindruckende Lösungsansätze finden”, erklärt HuffPo-Chefin Arianna Huffington. Deutschland-Chefredakteur Sebastian Matthes ergänzt: “Neben aktuellen Nachrichten spielen bei der Huffington Post auch zunehmend Menschen eine Rolle, die Lösungen für die vielen Probleme unseres Lebens entwickeln.” Die HuffPo könne ihre Berichterstattung mit “positiven Nachrichten” ausbauen, so die Macher. Dennoch, so Huffington, wolle man weiterhin berichten, wenn “etwas nicht funktioniert”.

Lesen Sie den ganzen Text bei „Meedia“…

29.11.2014 „Denkzeit“ in ARD-alpha

Roboter oder Redakteur
Zur Zukunft des Journalismus

Das Internet bietet eine unermessliche Fülle von Informationen: Newsfeeds, Tweets, Blogs und Foren verweisen nahezu in Echtzeit auf das Geschehen in der Welt. Die Auswahl von relevanten Nachrichten durch Journalisten wird dabei zunehmend ergänzt durch vollautomatisch generierte Texte und Vorschläge, sowie durch „Likes“ der eigenen Social-Media-Kontakte.

Wo aber können Themen von gesellschaftlicher Relevanz diskutiert werden, wenn Roboterjournalismus und Filter-Bubble den öffentlichen Diskurs bestimmen? Und wie kann guter Journalismus, können Recherche und Qualität in diesem Umfeld refinanziert werden? Darüber sprechen:

– Dr. Dirk Ippen, Zeitungsverleger
– Christoph Dernbach, Redaktionsleiter der dpa-Netzwelt
– Joachim Knuth, Hörfunkdirektor des Norddeutschen Rundfunks
– Sebastian Matthes, Chefredakteur “The Huffington Post“ Deutschland

Moderation: Astrid Frohloff

Eine Veranstaltung der Medientage München vom 23. Oktober 2014.

Denkzeit“ am Samstag, 22. November 2014 um 22:30 Uhr in ARD-alpha

 23.10.2014: „Wochenwebschau“ des Bremer Rundfunks

Das Thema: Die Digitale Agenda der Bundesregierung – und warum Politiker sich sozialen Netzwerken nicht verschließen dürfen:

11.9.2014: „Studio Friedmann“

Diskussion zu der Frage: Wie viel ist das Private noch wert? 

26.9.2013 „Was mit Medien“ bei DRadio Wissen

Diskussion über die Pläne der deutschen Huffington Post: