Die Zukunft der Wissenschaft: Spannender Talk mit Researchgate-Gründer Madisch beim DLD

Er ist einer der erfolgreichsten Gründer Deutschlands – und er hat sich viel vorgenommen: Ijad Madisch will die Wissenschaft für immer verändern. Und vielleicht ist er seinem Ziel schon näher, als es viele ahnen.

Der Sohn einer syrischen Ärztefamilie studierte Medizin in Deutschland, forschte dann in den USA und gründete schließlich Researchgate, eine Art Facebook für Wissenschaftler. Hier tauschen sich Wissenschaftler über ihre Forschung aus, berichten von Fehlern (damit andere sie nicht machen) und teilen Daten. 14 Millionen Forscher haben sich weltweit schon angemeldet, Abertausende von ihnen kommen täglich.

Spannend ist, dass mit Researchgate eine gigantische Wissensdatenbank entsteht, aus der sich Forscher aller Disziplinen – aber auch Algorithmen – bedienen können. Madisch glaubt, dass es eine Datenbank für das gesamte Wissen geben müsse, um die Wissenschaft in das digitale Zeitalter zu führen. Denn schon in wenigen Jahren werde ein immer größerer Teil der Forschung ohnehin von Algorithmen erledigt.

Was Wissenschaftler dann noch tun? Sie seien laut Madisch wichtiger denn je. Denn nur sie seien in der Lage, die richtigen Fragen zu stellen. Und auch über die sollen sie sich bei Researchgate austauschen. Die Zeit mit Madisch auf der Bühne der DLD-Konferenz in Berlin war nicht nur extrem spannend, sondern auch ziemlich unterhaltsam…

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