Thankyou and goodbye!

Today 4 amazing years will come to an end: I am leaving HuffPostDE and a great team. I am so grateful for everything I was able to learn, for all the interesting people I could meet, for being part of this ever interesting HuffPost mission – and to make so many freinds all over the world. Thank you all for being sparring partners, critics, supporter and friends, Arianna Huffington, Lydia Polgreen, Louise Roug Bokkenheuser, Cherno Jobatey, Dr. Hubert Burda, Stefan Winners, Oliver Eckert, Daniel Steil, Andreas Laube, Jürgen Schlott, Benjamin Reuter, Lea Kosch, Jan David Sutthoff, Tobias Böhnke & the HuffPostDE whole Team! Goodbye and let’s stay in touch.

Die Zukunft der Wissenschaft: Spannender Talk mit Researchgate-Gründer Madisch beim DLD

Er ist einer der erfolgreichsten Gründer Deutschlands – und er hat sich viel vorgenommen: Ijad Madisch will die Wissenschaft für immer verändern. Und vielleicht ist er seinem Ziel schon näher, als es viele ahnen.

Der Sohn einer syrischen Ärztefamilie studierte Medizin in Deutschland, forschte dann in den USA und gründete schließlich Researchgate, eine Art Facebook für Wissenschaftler. Hier tauschen sich Wissenschaftler über ihre Forschung aus, berichten von Fehlern (damit andere sie nicht machen) und teilen Daten. 14 Millionen Forscher haben sich weltweit schon angemeldet, Abertausende von ihnen kommen täglich.

Spannend ist, dass mit Researchgate eine gigantische Wissensdatenbank entsteht, aus der sich Forscher aller Disziplinen – aber auch Algorithmen – bedienen können. Madisch glaubt, dass es eine Datenbank für das gesamte Wissen geben müsse, um die Wissenschaft in das digitale Zeitalter zu führen. Denn schon in wenigen Jahren werde ein immer größerer Teil der Forschung ohnehin von Algorithmen erledigt.

Was Wissenschaftler dann noch tun? Sie seien laut Madisch wichtiger denn je. Denn nur sie seien in der Lage, die richtigen Fragen zu stellen. Und auch über die sollen sie sich bei Researchgate austauschen. Die Zeit mit Madisch auf der Bühne der DLD-Konferenz in Berlin war nicht nur extrem spannend, sondern auch ziemlich unterhaltsam…

Gabriel: „Merkel und Schäuble machen Politik nach dem Vorbild von Trump“

Wie weiter beim Brexit? Beim Iran-Deal? Und mit Ihnen persönlich? Spannende Runde heute bei Sigmar Gabriel in der Villa Borsig in Berlin – kurz nachdem sein Flieger aus New York gelandet war.

Und hier ist das Ergebnis: „Merkel und Schäuble machen Politik nach dem Vorbild von Trump“.

Die neue Begeisterung für Europa

Lange Jahre war Europa für viele Menschen nicht viel mehr als ein bürokratisches Monster – weit weg von der eigenen Lebensrealität. Plötzlich ist der Staatenbund für eine wachsende Zahl junger Menschen ein emotionales Thema, für das einige von ihnen sogar regelmäßig auf die Straße gehen.

Diese neue Begeisterung erleben wir bei der HuffPost mit der starken Resonanz auf unser neues Ressort Voices of Europe. Das spannende an der neuen Begeisterung: In einer repräsentativen Umfrage haben wir herausgefunden, dass jeder dritte Deutsche sich vorstellen kann, seinen deutschen Pass gegen einen europäischen zu tauschen – wenn es denn möglich wäre.

Das Thema Europa war auch Thema des Besuchs von Ex-SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei uns in der Redaktion. Er diskutierte mit uns Themen, ließ sich aber auch ausführlich erklären, wie das internationale HuffPost-Netzwerk zusammenarbeitet. Ein spannender Vormittag:

Die „FAZ“ schreibt über die Zukunft – und macht sich dabei ziemlich lächerlich

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hat Angst vor der Zukunft. Nicht nur vor der Zukunft mit einer Ehe für alle, gegen die „FAZ“-Autoren seit Wochen wacker anschreiben.

Sondern vor der Zukunft ganz allgemein.

Zu lesen erst gestern wieder in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Dort stellte eine Autorin fest, die FDP konzentriere sich seit Jahren auf das Thema Zukunft. Und das findet die „FAS“ ziemlich lächerlich. So lächerlich, dass die Zeitung fast eine Seite dafür freiräumt.

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Die Bilder, die vom G20-Gipfel in Hamburg bleiben

Es sind unglaubliche Szenen, die mein Kollege Max Marquardt da aufnimmt. Man schaut zu und kann es nicht fassen. Das sind die Bilder, die von diesem Gipfel bleiben. Bilder von Hass, Chaos-Touristen – und einer ziemlich überforderten Weltstadt.

 

Ein paar Gedanken vor dem G20-Gipfel

Die Welt macht sich auf in meine alte Heimatstadt; Hubschrauber kreisen über dem Hafen, Demonstranten marschieren durch die Innenstadt, und viele fragen sich (wie bei fast jedem Gipfel dieser Art): Muss das sein?

Es muss sein. Denn die Welt steckt in einer vertrackten Lage.

Der Nordkorea-Konflikt spitzt sich zu, die Lage in Katar ist wackelig, China und die USA zoffen sich um ein paar künstliche Inseln im südchinesischen Meer, und Russland mischt sich mit einer perfiden Strategie in westliche Wahlkämpfe ein.

Gleichzeitig warnen Wissenschaftler immer lauter vor globalen Epidemien. Und die Klimapolitik ist – trotz immer neuer Versprechen – nicht viel mehr als PR.

Wäre die Welt eine Großfamilie, wäre längst klar: es ist höchste Zeit, dass sich alle wieder einmal an einen Tisch setzen. Auch, wenn sich einzelne Charaktere mitunter schwer ertragen können.

Zwar geht es bei dem Gipfel auch um Wirtschaft, um Zölle und um Flugzeuglieferungen. Aber die politischen Fragen werden dominieren.

Natürlich kann niemand mit all diesen Themen, Positionen und vor allem Protagonisten einverstanden sein. Despoten wie Erdogan und Trump verdienen Widerspruch. Also geht (friedlich) auf die Straßen.

Und sicher wird der Gipfel keine Revolution. Schon ein Minimalkonsens wäre in dieser Situation ein Erfolg. Denn vieles wird noch weit schwieriger als bei vergangenen Treffen. Auch, weil sich die US-Regierung aufführt wie ein pubertierender Teenager.

Der Gipfel birgt dennoch die Chance, dass ein paar Charaktere wieder ins Gespräch kommen, die sich zuletzt wenig zu sagen hatten.

Und ein solcher Austausch, eine gemeinsame Basis wenn man so will, ist gerade jetzt wichtig.

Das ist die Chance von G20. Nicht mehr und nicht weniger.