Da ist es, das Berliner HuffPost-Büro

Knapp dreieinhalb Jahre nach dem Start der deutschen Ausgabe haben wir Montagabend das HuffPost-Hauptstadtbüro in Berlin eröffnet. Es hat riesig Spaß gemacht! Danke an alle, die das möglich gemacht haben.

Rund 150 Politiker, Blogger und Interessierte kamen ins Telefonica Basecamp, um diesen Schritt mit der Redaktion zu feiern. Unter anderem mit dabei: SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, CDU-Vize Julia Klöckner, FDP-Generalsekretärin Nicola Beer, der parlamentarische Geschäftsführer der Union-Bundestagsfraktion Michael Grosse-Brömer und der SPD-Finanzexperte Johannes Kahrs.

Günther Oettinger bei der HuffPost

Die gefährliche Angst der Deutschen vor der Digitalisierung, die Kosten eines möglichen Euro-Austritts Griechenlands, der Brexit… wir hatten viel zu besprechen gestern, als uns EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger in der Redaktion besuchte.

Ein paar Gedanken zum Trump-Cover für „Meedia“

Das wollte „Meedia“ noch einmal in lang. Also:

Was in den vergangenen 14 Tagen in den USA passiert ist, übersteigt sicher einige der schlimmsten Befürchtungen von Donald Trumps Kritikern: Er spaltet sein Land und setzt Freiheitsrechte aufs Spiel.

Das hat das Magazin New Yorker treffend und scharf mit der erloschenen Kerze der Freiheitsstaue auf sein Cover gebracht. Der Spiegel hat sich für eine krassere Option entschieden. Dem Marketing hat der weltweite Wirbel um das Cover sicher geholfen.

Dass es im Umgang mit Trump hilft, halte ich für fraglich. Denn was will der Spiegel auf seinen Titel drucken, wenn die Situation wirklich eskaliert?

Medien machen einen Fehler, wenn sie Woche für Woche den Weltuntergang ankündigen. Denn wenn der dann wirklich vor der Tür steht, hört niemand mehr zu.

Viele amerikanische Medien haben aus meiner Sicht einen klügeren Weg gewählt: Sie setzen auf Recherche und klare Analyse. Das könnte ein Weg sein, sicherzustellen, dass die Menschen auch in Zukunft zuhören. Das muss unser Ziel sein. Denn es geht aktuell um sehr viel.

Den kompletten Meedia-Artikel findet ihr hier.

Warum die Welt besseren Journalismus braucht

Das Verhältnis zwischen Lesern und Journalisten steckt in der Krise. Klammern wir einmal die Lügenpresse-Diskussion aus bleiben immer noch viele Menschen, die sich dem stetigen Breaking-Horror-News-Strom entziehen. Weil sie es nicht mehr aushalten. Aber auch, weil sie zunehmend ein anderes Bild der Welt haben, als viele Journalisten. Das höre ich immer wieder in Gesprächen. Denn sie wissen, dass die Welt längst nicht so nah am Abgrund steht, wie viele Medien immer wieder schreiben.

Denn es gibt durchaus Menschen, Organisationen und Unternehmen, die daran arbeiten, die großen Probleme zu lösen. Vor allem aber gibt es massenhaft Zahlen, die zeigen, dass die Welt ständig besser wird. Das zeigen Kriminalitätsstatistiken, Armutsberichte und Zahlen zu sexueller Gewalt.

Das Problem: Diese Entwicklungen sind in unseren Medien stark unterrepräsentiert. Darüber habe ich immer wieder mit der britischen Moderatorin Jodie Jackson gesprochen. Sie forscht nicht nur zu allen Aspekten eines besseren, konstruktiveren Journalismus.

Sie hat auch ein sehenswertes Video gemacht. Ein Appell an alle Medienleute. Aber seht selbst:

Debatten am Tegernsee

Die HuffPost war Medienpartner des Ludwig-Erhard-Gipfels am Tegernsee. Eine spannende Konferenz mit vielen prominenten Rednern. Spannend war zum Beispiel die Diskussion mit Christian Lindner. Demnächst mehr dazu bei uns in der Huffington Post…


Auch Friedrich Merz war dabei:


All das mit einer grandiosen Aussicht:

Erinnere ich mich gern dran zurück…

… an das erste Treffen aller internationalen HuffPost-Chefredakteure in München – damals noch mit Arianna Huffington. An dem Tag haben wir beschlossen, einen konstruktiveren Journalismus im gesamten weltweiten HuffPost-Netzwerk zu versuchen. Arianna nannte die Initiative „What’s Working“. Und wenig später berichteten darüber die „New York Times“, der „Guardian“ und die BBC.

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Und hier haben wir „What’s Working“ ein paar Monate später auf einer Konferenz in London erklärt:

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Elbphilharmonie: Deutschland und seine Großprojekte…

… erst hassen wir sie – später lieben wir sie umso mehr. Was wären wir wohl für ein Land, wenn wir uns von Anfang an wieder mehr für große Ideen begeistern könnten? In Architektur, Infrastruktur und der digitalen Welt: In 3,5 Stunden im ICE von Hamburg nach München, WLAN in allem Großstädten kostenlos, viel mehr moderne, Energieautarke Stadtteile, Breitband-Anschlüsse im ganzen Land, Fahrrad-Zonen in Großstädten, Programmieren als Pflichtsprache in allen Schulen… und ja, solche Dinge können schiefgehen, länger dauern oder teurer werden. Aber wenn wir es nicht versuchen, bleiben wir immer das Land, das wir heute sind, während sich die Welt da draußen dramatisch verändert. Immerhin haben wir jetzt schon einmal einen der weltweit besten Konzertsäle.